Die biometeorologische Lage in Hessen zeigt sich zum Wochenstart unauffällig mit punktuellen Wärmebelastungen in den Nachmittagsstunden. Herz-Kreislauf-Patienten, Asthmatiker und Rheumapatienten müssen insgesamt mit geringen Einschränkungen rechnen. Die Morgenzeiten bieten dagegen optimale Bedingungen für körperliche Aktivität.
Montagnachmittag: Erste Wärmebelastung
Am Montagnachmittag (6. Juli, 2. Tageshälfte) tritt eine mäßige thermische Belastung (Zusammenwirken von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind) auf. Die psychisch-geistige Leistungsfähigkeit, Kopfschmerz- und Migräneanfälligkeit sowie Schlafqualität und Konzentration unterliegen nur geringer Gefährdung. Schmerzempfindlichkeit, Reizbarkeit und die Bereitschaft zu depressiven Verstimmungen zeigen keinen Einfluss. Patienten mit niedrigem Blutdruck (hypoton) erleben geringe Gefährdung bei Kreislaufbeschwerden wie Mattigkeit und Schwindel, ebenso bei Kopfschmerzen. Hypertoniker (hoher Blutdruck) sind in ähnlichem Maße gefährdet, wobei die Anfälligkeit für Angina pectoris (Brustenge durch Herzdurchblutungsstörung) nicht beeinflusst wird. Entzündlich rheumatische Beschwerden treten mit geringer Gefährdung auf, während degenerative rheumatische Beschwerden (verschleißbedingt) nicht tangiert werden. Asthma zeigt keinen Einfluss.
Dienstagvormittag: Optimale Bedingungen
Der Dienstagvormittag (7. Juli, 1. Tageshälfte) bringt deutliche Erleichterung. Alle Indikatoren des allgemeinen Befindens zeigen keinen Einfluss, ebenso Herz-Kreislauf-Effekte, entzündlich und degenerativ rheumatische Beschwerden sowie Asthma. Thermische Belastung entfällt vollständig. Die körperliche Leistungsfähigkeit ist optimal für aktivitätsarme Zeiten.
Dienstagnachmittag: Erneute Wärmebelastung
Am Dienstagnachmittag (7. Juli, 2. Tageshälfte) kehrt die mäßige thermische Belastung zurück. Das allgemeine Befinden unterliegt erneut geringer Gefährdung bei psychisch-geistiger Leistungsfähigkeit, Schlafqualität und Konzentration. Kopfschmerz- und Migräneanfälligkeit zeigen hingegen keinen Einfluss. Patienten mit niedrigem Blutdruck erleben wieder geringe Gefährdung bei Kreislaufbeschwerden und kopfschmerzartigen Symptomen. Hypertoniker sind ähnlich gering belastet, ohne Einfluss auf Angina pectoris. Entzündlich rheumatische Beschwerden zeigen geringe Gefährdung, degenerative Gelenkbeschwerden nun ebenfalls. Asthma-Patienten erfahren geringe Gefährdung.
Mittwochvormittag: Erneut beschwerdefrei
Der Mittwochvormittag (8. Juli, 1. Tageshälfte) entspricht dem Dienstagvormittag: Alle Parameter zeigen keinen Einfluss, thermische Belastung entfällt. Körperliche Aktivität im Freien stärkt die Abwehrkräfte.
Mittwochnachmittag: Letzte Wärmebelastung der Periode
Der Mittwochnachmittag (8. Juli, 2. Tageshälfte) wiederholt das Belastungsmuster mit mäßiger thermischer Belastung. Psychisch-geistige Leistung, Schlafqualität und Konzentration unterliegen geringer Gefährdung, Kopfschmerz- und Migräneanfälligkeit zeigen keinen Einfluss. Hypotoniker und Hypertoniker erleben jeweils geringe Gefährdung ohne Einfluss auf Angina pectoris. Entzündlich rheumatische Beschwerden treten mit geringer Gefährdung auf, degenerative jedoch nicht. Asthma zeigt keinen Einfluss.
DWD-Empfehlungen
Für die Nachmittagsstunden mit Wärmebelastung empfiehlt sich der Aufenthalt im Freien in den kühleren Morgen- und Abendstunden. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist notwendig, tagsüber sollten ungewohnte Aktivitäten im Freien vermieden werden. Im Straßenverkehr ist erhöhte Vorsicht angebracht. In den Vormittagsstunden unterstützt Bewegung im Freien die Abwehrkräfte.
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Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD). Stand: 07.07.2026. Die Daten werden täglich aktualisiert.
