Biowetter Hessen: Nach entspanntem Sonntag steigt Belastung zum Montagnachmittag

Das biometeorologische (menschliche Reaktion auf das Wetter) Geschehen in Hessen zeigt einen deutlichen Verlauf von niedrigen zu steigenden Belastungen. Während der Sonntag überwiegend neutral verläuft, bauen sich ab Montag verschiedene Beschwerden auf.

Bereits der heutige Samstagnachmittag bringt geringe Belastungen für nahezu alle Bereiche. Das allgemeine Befinden kann beeinträchtigt sein, wobei psychisch-geistige Leistungsfähigkeit, Schmerzempfindlichkeit und Kopfschmerz- beziehungsweise Migräneanfälligkeit (Neigung zu wiederkehrenden Kopfschmerzanfällen) betroffen sind. Auch Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sowie die Bereitschaft zu Depressionen zeigen sich anfällig. Herz-Kreislauf-Patienten beider Formen – sowohl hypotone (niedriger Blutdruck) als auch hypertone (hoher Blutdruck) – müssen mit geringen Beschwerden rechnen. Bei der hypotonen Form können Mattigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen auftreten, bei der hypertonen Form steigt die Anfälligkeit für Herz-Kreislaufbeschwerden und Angina pectoris (Brustenge durch Herzdurchblutungsstörung). Entzündlich rheumatische (zum Beispiel Gelenkentzündungen wie Rheuma) und degenerativ rheumatische (verschleißbedingt, zum Beispiel Arthrose) Beschwerden sowie Asthma zeigen ebenfalls geringe Belastungen.

Entspannung am Sonntag

Der Sonntag, 7. Juni, verläuft biometeorologisch neutral. Sowohl vormittags als auch nachmittags zeigen alle Gesundheitsbereiche keine Auffälligkeiten. Das allgemeine Befinden, Herz-Kreislauf-Geschehen, rheumatische Beschwerden und Atemwege bleiben unbelastet. Eine thermische Belastung (Zusammenwirken von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind) tritt nicht auf.

Wechselhafte Entwicklung am Montag

Der Montagvormittag bringt eine Rückkehr geringer biometeorologischer Belastungen. Das allgemeine Befinden verschlechtert sich wieder, mit Auswirkungen auf psychisch-geistige Leistungsfähigkeit, Schmerzempfindlichkeit, Migräneanfälligkeit und Schlafqualität. Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sowie Depressionsneigung sind ebenfalls betroffen. Menschen mit niedrigem Blutdruck müssen mit Kreislaufbeschwerden, Mattigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen rechnen, während Hypertoniker noch unbelastet bleiben. Entzündlich rheumatische Beschwerden können sich verstärken.

Der Montagnachmittag intensiviert die Belastungen deutlich. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Problemen kommen Herz-Kreislauf-Beschwerden bei Hypertonikern hinzu, degenerativ rheumatische Beschwerden und Asthma-Symptome können auftreten. Erstmals tritt auch eine schwache Wärmebelastung auf, die besonders in den Mittagsstunden Beachtung erfordert.

Bewegung im Freien stärkt die Abwehrkräfte, sollte aber am Sonntag optimal genutzt werden. Am Montagnachmittag sind ungewohnte Aktivitäten im Freien mittags und nachmittags zu vermeiden. Menschen mit niedrigem Blutdruck können mit kreislaufanregenden Maßnahmen gegensteuern.

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Datenquelle: Deutscher Wetterdienst (DWD). Stand: 07.06.2026. Die Daten werden täglich aktualisiert.