Das Wetter in Deutschland: Goldener Oktober mit bis zu 22 Grad und über zehn Stunden Sonne

Der Montag präsentiert sich von seiner besten Seite: Deutschland erlebt einen echten Hochdrucktag mit Temperaturen zwischen 4 und 22 Grad, kaum einer Wolke am Himmel und einer außergewöhnlichen Sonnenscheindauer von 10,6 Stunden. Der Luftdruck liegt bei komfortablen 1026 hPa, die mittlere Bewölkung beträgt lediglich 34 Prozent — beste Voraussetzungen für einen strahlenden Oktobertag. Regen ist praktisch ausgeschlossen, die Niederschlagswahrscheinlichkeit erreicht maximal 1 Prozent bei 0 mm Niederschlag. Der Wind bleibt mit bis zu 13 km/h angenehm schwach, einzelne Böen erreichen höchstens 21 km/h. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 76 Prozent, was sich bei den milden Temperaturen kaum bemerkbar macht.

Dienstag bleibt freundlich, aber dunstig

Auch der Dienstag hält das trockene Wetter aufrecht: Die Temperaturen starten mit 6 Grad in die Nacht und klettern tagsüber auf bis zu 21 Grad — damit bleibt es nahezu genauso mild wie heute. Der Wind lässt gegenüber dem Montag sogar noch nach und erreicht nur noch 7 km/h, Böen bis 13 km/h bleiben harmlos. Mit einer mittleren Bewölkung von 40 Prozent und 8,4 Stunden Sonne fällt der Dienstag etwas trüber aus als heute, bleibt aber überwiegend freundlich. Auffällig ist der Rückgang der Sichtweite auf durchschnittlich 15 Kilometer — ein Hinweis auf feuchten Dunst, der sich bei einem Taupunkt von 8,8 Grad besonders in den Morgenstunden als Bodennebel zeigen kann. Der Luftdruck gibt mit 1021 hPa leicht nach, das stabile Hochdruckgebiet dominiert aber weiterhin das Wettergeschehen.

Tief nähert sich — Regen am Donnerstag

Ab Mittwoch beginnt die Hochdrucklage zu bröckeln: Bei weiterhin 6 bis 21 Grad nimmt die Bewölkung auf im Schnitt 54 Prozent zu, die Sonnenscheindauer schrumpft auf 6,5 Stunden, und der Luftdruck fällt spürbar auf 1014 hPa. Die Sichtweite sinkt auf 11 Kilometer, die Regenwahrscheinlichkeit steigt erstmals auf bis zu 14 Prozent — trocken bleibt es dem Mittel nach dennoch. Am Donnerstag hat das Tief dann endgültig die Oberhand: Die Temperaturen stagnieren bei 12 Grad, klettern also kaum über den Morgenwert, der Himmel ist mit 82 Prozent Bewölkung fast vollständig bedeckt, und die Sonne bleibt den ganzen Tag verborgen. Dazu fallen 0,5 mm Regen bei einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 22 Prozent, der Luftdruck liegt nur noch bei 1008 hPa. Der Herbst zeigt damit nach einem langen goldenen Intermezzo erstmals wieder sein ungemütliches Gesicht.

Jetzt Sonnenstunden genießen, Jacke nicht vergessen

Die nächsten zwei Tage sind ideal für Ausflüge ins Freie — wer Wanderungen, Radtouren oder Gartenarbeit plant, sollte die Gunst des Augenblicks nutzen, bevor ab Mittwoch die Wolken mehr werden. Für die kühlen Morgen mit Tiefstwerten um 4 bis 6 Grad empfiehlt sich eine wärmere Jacke oder ein Fleecepullover; mittags darf es gerne eine leichtere Schicht sein. Sonnenschutz ist angesichts von über zehn Stunden Sonnenschein heute durchaus sinnvoll, auch wenn die Oktobersonne nicht mehr so intensiv brennt wie im Sommer. Einen Regenschirm braucht bis einschließlich Mittwoch niemand — für Donnerstag lohnt es sich jedoch, ihn vorsorglich einzupacken.