Der Donnerstag zeigt sich in Deutschland von seiner wechselhaften Herbstseite: Die Temperaturen klettern auf maximal 12 Grad, während das Thermometer nachts und morgens bei 8 Grad verharrt. Der Himmel ist zu rund 77 Prozent bewölkt, dennoch lässt sich die Sonne immerhin 5,8 Stunden blicken — ein letztes Aufbäumen vor dem grauen Wochenende. Nennenswerte Niederschläge bleiben mit einer Regenmenge von lediglich 0,5 mm und einer maximalen Wahrscheinlichkeit von 35 Prozent aus. Frischer Wind aus wechselnden Richtungen erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 28 km/h, wobei einzelne Böen auf 55 km/h anziehen können. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei durchschnittlich 78 Prozent, der Luftdruck bei soliden 1016 hPa — eine noch stabile, wenn auch nicht hochdruckdominierte Wetterlage bestimmt den Tag.
Freitag bringt Regen und trübe Aussichten
Wer gehofft hatte, das ruhige Wetter halte an, wird am Freitag eines Besseren belehrt. Die Temperaturen ändern sich kaum — 8 bis 11 Grad bedeuten sogar leicht kühlere Höchstwerte als heute —, doch der entscheidende Unterschied liegt am Himmel: Die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 95 Prozent, die Sonne zeigt sich nur noch magere 0,6 Stunden. Mit 2,8 mm Niederschlag und einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 46 Prozent muss ernsthaft mit Regen gerechnet werden. Der Wind lässt mit bis zu 26 km/h leicht nach, Böen erreichen jedoch noch immer 46 km/h. Der Luftdruck fällt spürbar auf 1011 hPa, die Sichtweite sinkt auf 36 km — der Trend zeigt klar in Richtung ungemütlicher Herbstwetterküche.
Wochenende bleibt grau und nass
Samstag und Sonntag bringen keine Besserung. Am Samstag liegen die Temperaturen bei 8 bis 10 Grad, der Niederschlag erreicht mit 4,8 mm seinen Wochenhöhepunkt, bei einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 50 Prozent. Der Himmel bleibt zu 96 Prozent bedeckt, die Sonne schafft es kaum durch die Wolkendecke — lediglich 0,9 Stunden Sonnenschein sind zu erwarten. Der Luftdruck verharrt bei 1010 hPa, die Böen können erneut 46 km/h erreichen. Der Sonntag schließlich gibt sich noch verschlossener: Bei konstant 8 Grad und einer Bewölkung von 100 Prozent ist kein einziger Sonnenstrahl in Sicht, die Niederschlagsmenge fällt mit 0,3 mm zwar gering aus, doch der vollständig bedeckte Himmel und der unveränderte Luftdruck von 1010 hPa signalisieren, dass das Tief über Deutschland vorerst festsitzt. Immerhin verbessert sich die Sichtweite am Sonntag auf 58 km.
Zwiebelschichten und Regenschirm einpacken
Für den heutigen Donnerstag empfiehlt sich eine wetterfeste Übergangsjacke — die Böen von bis zu 55 km/h können sich unangenehm anfühlen, auch wenn Regen weitgehend ausbleibt. Ab Freitag gehört der Regenschirm zur Pflichtausrüstung: Die Niederschlagsmengen von bis zu 4,8 mm am Samstag und anhaltend bedeckter Himmel machen wasserdichte Schuhe und eine gute Regenjacke unverzichtbar. Wer Outdoor-Aktivitäten plant, sollte diese auf den heutigen Tag vorziehen und dabei die Böen im Blick behalten — für Radfahrer und Wanderer bedeuten 55 km/h Windspitzen erhöhte Vorsicht. Das Wochenende eignet sich besser für gemütliche Stunden drinnen.
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