Das Wetter in Deutschland: Regen und Böen bis 67 km/h am Sonntag

Der Sonntag zeigt sich in Deutschland von seiner ungemütlichen Seite: Eine dichte Wolkendecke von durchschnittlich 85 Prozent bestimmt das Bild, und wer das Haus verlässt, sollte einen Regenschirm griffbereit haben. Bei Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad fallen im Tagesverlauf rund 12,3 mm Regen, die Wahrscheinlichkeit für Niederschlag liegt zeitweise bei bis zu 67 Prozent. Dazu bläst ein kräftiger Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 37 km/h — gefährlicher werden die Böen, die auf bis zu 67 km/h ansteigen können und damit Sturmstärke erreichen. Die Sonne zeigt sich kaum, gerade einmal etwa zwei Stunden Sonnenschein sind zu erwarten. Die Luft ist mit einer durchschnittlichen Luftfeuchte von 86 Prozent und einem Luftdruck von rund 1002 hPa spürbar schwer und feucht. Sichtweite und Taupunkt mit 36 km beziehungsweise 5,7 Grad geben keinen Anlass zur Entwarnung — ein klassisch-herbstlicher Tag mit allem, was dazugehört.

Montag bringt Windberuhigung und trockene Luft

Der Montag markiert eine deutliche Beruhigung gegenüber dem stürmischen Sonntag. Der Regen lässt nach — die Niederschlagswahrscheinlichkeit sinkt auf maximal 18 Prozent, und 0 mm Niederschlag sind zu erwarten. Die Temperaturen liegen mit 7 bis 12 Grad minimal unter dem heutigen Niveau, also weiterhin frisch, aber nicht kalt. Der Wind legt sich spürbar: Statt der heutigen Böen bis 67 km/h sind morgen nur noch Spitzen von 33 km/h bei einer Windgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h zu erwarten. Die Wolkendecke bleibt mit durchschnittlich 80 Prozent zwar noch recht dicht, doch immerhin scheint die Sonne mit 2,8 Stunden etwas länger als heute. Der Luftdruck steigt deutlich auf 1017 hPa an, was auf stabilere Verhältnisse hindeutet, und die Sichtweite verbessert sich auf 49 km. Insgesamt ein ruhigerer, wenn auch grauer Herbsttag.

Hochdrucklage beschert Dienstag mehr Sonne

Dienstag und Mittwoch folgen dem Trend einer stabilen Hochdrucklage, die sich über Deutschland festsetzt — der Luftdruck bleibt an beiden Tagen bei rund 1018 hPa. Der Dienstag wartet mit dem freundlichsten Tag der Woche auf: Die Temperaturen steigen auf 9 bis 16 Grad, 4,4 Stunden Sonnenschein sind möglich, und die Bewölkung geht auf durchschnittlich 72 Prozent zurück. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei nur 16 Prozent, Niederschlag ist keiner zu erwarten, und der Wind bleibt mit bis zu 15 km/h und Böen von höchstens 26 km/h angenehm schwach. Die Sichtweite verbessert sich auf bis zu 60 km. Der Mittwoch hingegen trübt sich wieder ein: Die Bewölkung klettert auf 96 Prozent, und trotz eines konstanten Temperaturprofils von rund 10 Grad und 0 mm Niederschlag bleibt es bedeckt und sonnenlos. Der Wind schläft mit maximal 7 km/h nahezu ein, Böen erreichen höchstens 17 km/h.

Regenjacke heute Pflicht, Schichten für den Rest der Woche

Wer heute das Haus verlässt, sollte auf keinen Fall auf eine wetterfeste Regenjacke und festes Schuhwerk verzichten — bei Böen von bis zu 67 km/h empfiehlt sich zudem eine eng anliegende Jacke, die nicht aufgebauscht wird. Ein Regenschirm ist angesichts der Niederschlagswahrscheinlichkeit von bis zu 67 Prozent unverzichtbar, allerdings kann er bei solchen Windstärken schnell zum Problem werden — eine Regenkapuze ist die bessere Wahl. Ab Montag entspannt sich die Lage, und das Zwiebelprinzip mit Fleece und leichter Jacke ist ausreichend. Den Dienstag sollte man nutzen: Für einen Herbstspaziergang oder Ausflug ins Freie bieten 16 Grad und über vier Stunden Sonne das beste Fenster der gesamten Woche. Am Mittwoch lohnt sich trotz milder Temperaturen kein langer Aufenthalt draußen — der graue Himmel bleibt den ganzen Tag ohne Auflockerungen.