Ein 21-jähriger Mann aus Apolda hat sich selbst bei der Polizei angezeigt und zugegeben, über seinen Onlineshop mehrere Kunden betrogen zu haben. Wie die Landespolizeiinspektion Jena mitteilt, hatte der Mann ab Anfang März 2026 Waren verkauft, diese aber trotz Bezahlung nicht mehr versendet.
Der Grund für sein Vorgehen waren nach eigenen Angaben finanzielle Schwierigkeiten und ein laufendes Insolvenzverfahren. Der entstandene Gesamtschaden beziffert sich auf rund 25.000 Euro. Das zuständige Amtsgericht erließ daraufhin einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Tatverdächtigen in Apolda. Bei der Durchsuchung stellten Polizeibeamte ein Mobiltelefon und einen Laptop als Beweismittel sicher. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges.