Ein Hammer ist am Montag, 6. Juli, Opfer einer raffinierten Betrugsmethode geworden, die als Smishing bekannt ist. Der 22-Jährige verlor dabei insgesamt 4.000 Euro.
Der junge Mann erhielt eine SMS mit der Aufforderung, seine Bank-App zu aktualisieren. Als er auf den Link klickte und seine Daten eingab, folgte prompt ein Anruf von jemandem, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Der Anrufer sprach akzentfrei Deutsch und warnte den 22-Jährigen, dass sein Konto betrogen worden sei. Um die angeblichen Abbuchungen zu stornieren, sollte der Geschädigte in seiner Banking-App eine Bestätigung vornehmen.
Erst später bemerkte der Hammer das volle Ausmaß des Betrugs: Seinem Konto waren zweimal je 2.000 Euro entzogen worden – insgesamt also 4.000 Euro.
Smishing ist eine Kombination aus SMS und Phishing. Kriminelle verschicken dabei betrügerische Textnachrichten mit dem Ziel, persönliche Daten zu stehlen, Geld zu erpressen oder Schadsoftware auf Smartphones zu installieren. Die Täter geben sich häufig als vertrauenswürdige Institutionen aus – etwa als Banken, Paketdienste oder sogar als Familienmitglieder.
Das Polizeipräsidium Hamm gibt folgende Präventionsmaßnahmen: Klicken Sie niemals auf Links oder Anhänge in unerwarteten SMS. Rufen Sie keine unbekannten Nummern an. Geben Sie niemals Passwörter, PINs, TANs oder Kreditkartendaten über verlinkte Webseiten ein. Bei einer angeblichen Bankwarnung sollten Sie sich immer manuell über Ihren Browser oder Ihre App einloggen – nutzen Sie nicht den Link aus der SMS. Blockieren Sie verdächtige Rufnummern und melden Sie diese, ohne sie zu speichern.