30-Jähriger leistet Widerstand gegen Bundespolizisten im Zug – zwei Beamte verletzt

(Symbolbild)

Ein 30-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger hat am Donnerstagabend im Hauptbahnhof Augsburg massiv gegen Bundespolizisten Widerstand geleistet. Zwei Beamte wurden dabei leicht verletzt.

Die Verkehrsleitung der Deutschen Bahn hatte die Bundespolizeiinspektion Nürnberg gegen 23:15 Uhr alarmiert, weil zwei Reisende ohne gültige Fahrscheine im ICE 904 unterwegs waren. Der Zug war auf dem Weg von München nach Augsburg. Bei den Männern handelte es sich um einen 30- und einen 38-jährigen bulgarischen Staatsangehörigen.

Am Augsburger Hauptbahnhof weigerte sich der 30-Jährige zunächst, den Zug zu verlassen. Bundespolizisten führten ihn daraufhin gewaltsam aus dem Waggon – worauf der Mann massiv Widerstand leistete. Während des Einsatzes beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Beamten. Zwei Bundespolizisten erlitten dabei Prellungen und leichte Verletzungen. Beide konnten ihren Dienst anschließend fortsetzen.

Die Bundespolizei brachte den 30-Jährigen zur Dienststelle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde er aus dem Gewahrsam entlassen. Auch sein 38-jähriger Begleiter konnte die Dienststelle nach Abschluss der Sachbearbeitung verlassen.

Gegen den 30-Jährigen ermittelt die Bundespolizei nun wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Beleidigung sowie Erschleichens von Leistungen. Gegen seinen Begleiter wird wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen ermittelt.

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