Ein 31-jähriger Mann ist am Samstag von einer Rheinbrücke bei Kehl in den Fluss gesprungen und ums Leben gekommen. Der Mann war mit Arbeitskollegen auf der Brücke, als er gegen 22:00 Uhr unvermittelt ins Wasser sprang und unterging. Seine Kollegen riefen sofort die Rettungskräfte.
Ein großes Aufgebot an Polizisten, Feuerwehrleuten und DLRG-Helfern rückte aus, unterstützt von einem Polizei- und einem Rettungshubschrauber. Die nächtliche Suche blieb erfolglos. Auch am Sonntag und Montag führten die fortgesetzten Suchmaßnahmen zunächst nicht zum Auffinden des Vermissten.
Am Dienstagmorgen gegen 09:00 Uhr entdeckte ein Zeuge eine leblose Person auf der französischen Seite des Rheins. Sie lag etwa sieben bis acht Kilometer flussabwärts vom Unglücksort entfernt. Der Zeuge alarmierte die französischen Behörden sowie die deutsch-französische Wasserschutzpolizei, die die Person aus dem Wasser bargen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Bei der geborgenen Person handelt es sich um den vermissten 31-Jährigen. Die deutsch-französische Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
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