35-Jähriger mit 1,73 Kilogramm Kokain in Leipzig festgenommen

(Symbolbild)

Die Kriminalpolizei Leipzig hat am Mittwoch einen großen Kokain-Transport gestoppt. Ein 35-jähriger Mann, der der Polizei bereits wegen Drogenhandels bekannt ist, wollte Betäubungsmittel von Berlin nach Leipzig transportieren. Bei einer Kontrolle an einem Rastplatz wurde er überführt.

Aufgrund von Ermittlungsergebnissen erfuhr die Polizei, dass der Mann nach Berlin fahren wollte, um dort Drogen zu kaufen. In Berlin holte er tatsächlich eine Tüte mit 1,73 Kilogramm Kokain ab. Bei der Rückfahrt nach Leipzig kontrollierten Kriminalbeamte sein Fahrzeug an einem Rastplatz. Im Auto saßen neben ihm seine 28-jährige Lebensgefährtin und ihre zwei Kinder im Alter von 2 und 7 Jahren.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft durchsuchten die Ermittler das Fahrzeug, in dem sie die Kokain-Tüte fanden, sowie die Wohnung des 35-Jährigen. Das Auto wurde sichergestellt. Die Frau und ihre Kinder wurden nach Leipzig gebracht. In der Wohnung des Mannes fanden die Beamten geringe Mengen Betäubungsmittel und eine Feinwaage.

Der 35-Jährige wurde vorläufig festgenommen und ins Zentrale Polizeigewahrsam der Polizeidirektion Leipzig gebracht. Der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln. Der Mann kam daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt. Die Kriminalpolizei ermittelt noch.


Wie die Nachbarkreise dastehen

In Leipzig kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 272 Rauschgiftdelikte. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Landkreis Nordsachsen aus: 290 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 174.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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