38 neue Polizistinnen und Polizisten haben am Dienstag ihren Dienst bei der Kreispolizeibehörde Euskirchen angetreten. Landrat und Behördenleiter Markus Ramers sowie Polizeidirektorin Gabriele Mälchers begrüßten die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kreishaus.
„Wir freuen uns über die neuen Kolleginnen und Kollegen. Ein starkes Signal für unsere Behörde und vor allem für die Menschen im Kreis Euskirchen“, sagte Ramers in seiner Begrüßungsrede. Die neuen Beschäftigten bringen unterschiedliche Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen mit. Einige kennen die Region bereits, andere werden den Kreis Euskirchen erst noch kennenlernen. Besonders hervorgehoben wurden die frisch ernannten Polizeikommissarinnen und Polizeikommissare, die nach ihrem Bachelorabschluss nun in die berufliche Verantwortung wechseln.
Die Kreispolizeibehörde Euskirchen ist für die Sicherheit von rund 200.000 Menschen in elf Kommunen zuständig. Ramers betonte die besondere Verantwortung des Polizeiberufs: „Sie sind da, wenn andere nicht mehr weiterwissen.“ Polizeiarbeit bedeute weit mehr als die Durchsetzung von Recht und Gesetz. Die Einsatzkräfte begegnen täglich Menschen in belastenden Situationen und brauchen neben Fachwissen und Professionalität vor allem eine klare Haltung. Gefragt seien Menschen, die reflektiert handeln, zuhören, Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen.
Die Behörde gehört personell zu den kleineren Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen, während sich ihr Zuständigkeitsbereich über rund 1.249 Quadratkilometer erstreckt. Lange Wege, weite Anfahrten und die besonderen Herausforderungen der Grenzlage zu Rheinland-Pfalz und Belgien sind Teil des Polizeialltags im Kreis Euskirchen.
„Hinter jedem Einsatz stehen nicht einfach Vorgänge und Einsatznummern. Dahinter stehen Menschen“, sagte Ramers. Menschen, die verletzt wurden, Angst hatten oder Hilfe benötigten – und Menschen, die darauf vertrauen, dass ihre Polizei für sie da ist.
Ramers ging auch auf die zunehmenden Herausforderungen für Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte ein. Beleidigungen, Respektlosigkeit und Widerstand gehören für viele Einsatzkräfte inzwischen zum Berufsalltag. Gleichzeitig betonte er, dass die überwältigende Mehrheit der Menschen im Kreis Euskirchen ihrer Polizei mit Vertrauen und Respekt begegnet. Dieses Vertrauen sei über Generationen aufgebaut worden – durch Professionalität, Verlässlichkeit und einen respektvollen Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern.
Den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gab Ramers einen klaren Auftrag mit auf den Weg: Sie sollen sich einbringen, Fragen stellen, Erfahrungen austauschen und eigene Ideen und Perspektiven einbringen. Kriminalität und gesellschaftliche Herausforderungen veränderten sich – und damit müsse sich auch die Polizei kontinuierlich weiterentwickeln. Die 38 Neuzugänge sollen von den Erfahrungen der bereits tätigen Beschäftigten profitieren und gleichzeitig ihre eigenen Kenntnisse und Perspektiven einbringen.
„Kommen Sie gut an, bleiben Sie neugierig, bewahren Sie Ihre Haltung – und vergessen Sie bei allem, was der Polizeialltag mit sich bringt, eines nicht: Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Menschen in unserem Kreis. Darauf können Sie stolz sein“, wünschte Ramers den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Abschluss seiner Begrüßung viel Erfolg und Freude an ihren neuen Aufgaben.
Anschließend stellte Polizeidirektorin Gabriele Mälchers als Abteilungsleiterin Polizei die Führungsmannschaft der Kreispolizeibehörde vor und gab den neuen Kolleginnen und Kollegen weitere Einblicke in ihre künftigen Aufgaben und Strukturen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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