Das war die Blaulicht-Woche in Nordrhein-Westfalen: 14.09.–20.09.2026 (KW 38)

(Symbolbild)

Die Woche vom 14. bis 20. September 2026 hielt die Polizei in Nordrhein-Westfalen mit einem breiten Spektrum an Einsätzen in Atem. Zu den schwersten Vorfällen zählten ein Brandanschlag auf eine Wuppertaler Synagoge, Schüsse auf ein bewohntes Reihenhaus in Köln sowie mehrere Festnahmen aufgrund laufender Haftbefehle und Ermittlungserfolge nach Raubdelikten.

Der gravierendste Vorfall mit Blick auf seine politische Dimension ereignete sich am Donnerstag, 17. September, in Wuppertal: Die Polizei Wuppertal fahndet nach zwei jungen Frauen, die möglicherweise Hinweise auf einen Brandanschlag auf die Bergische Synagoge geben können. Am 17. September 2026 gegen 13:55 Uhr hatte ein 37-jähriger Mann versucht, das Gotteshaus in der Gemarker Straße 15 in Brand zu setzen. Der Mann wurde daraufhin festgenommen. Die Kriminalpolizei interessiert sich besonders für die beiden Frauen, die sich zum Tatzeitpunkt unmittelbar in der Nähe des Tatorts aufhielten. Hinweise nimmt die Polizei Wuppertal unter 0202/284-0 entgegen. Mehr dazu

Ebenfalls am Freitag, 18. September, gegen 6.35 Uhr meldeten Zeugen mehrere Schüsse über den Notruf in Köln-Mülheim. Nach Schussabgaben auf ein Reihenhaus in Köln-Mülheim fahndet die Polizei Köln nach einem Tatverdächtigen. Einsatzkräfte stellten mehrere Einschusslöcher in der Fensterfront eines Restaurants im Erdgeschoss fest. Ein Fenster in der darüberliegenden Wohnung wurde ebenfalls getroffen. In dem Zimmer hatte zur Tatzeit ein zehnjähriges Kind geschlafen – das Kind blieb unverletzt. Auch sonst erlitt niemand Verletzungen. Der Tatverdächtige wird als etwa 1,75 Meter groß und dunkel gekleidet beschrieben. Er flüchtete anschließend zu Fuß in Richtung Auenweg. Die Kriminalpolizei hat eine Mordkommission eingerichtet und ermittelt zu den Hintergründen der Tat. Die Polizei prüft, ob Zusammenhänge zu zurückliegenden Schussabgaben bestehen. Mehr dazu

In Bonn gelang der Polizei ein Ermittlungserfolg nach einem Raub an einem körperlich eingeschränkten Senioren: Ein 22-jähriger Mann hatte sich über ein Nachbarschaftsportal als Haushaltshilfe angeboten und am 7. September die Wohnung des 68-Jährigen in der Bonner Nordstadt aufgesucht. Nach getaner Arbeit riss er dem Senior eine Halskette vom Hals und ein Armband vom Handgelenk, bevor er durch die Terrassentür floh. Nach neun Tagen intensiver Ermittlungen nahm das Kriminalkommissariat 13 den Tatverdächtigen fest; ein Richter erließ Untersuchungshaftbefehl. Mehr dazu

In Ibbenbüren ermittelte die Kriminalpolizei ebenfalls erfolgreich: Nach einem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft an der Oststraße am 20. August war ein 19-jähriger Tatverdächtiger aus Ibbenbüren am Donnerstag, 17. September, am Bahnhof in Rheine festgenommen worden. Er soll das Geschäft maskiert betreten, eine Angestellte mit einer Waffe bedroht und Bargeld sowie Schmuck erbeutet haben. Das Amtsgericht Rheine erließ Haftbefehl. Mehr dazu

In der Nacht zum 18. September stellte die Polizei Köln gegen 2 Uhr zwei mutmaßliche Einbrecher in einer Kleingartenanlage am Baumschulenweg in Poll: einen 31-Jährigen und seinen zwölfjährigen Sohn. Ein 45-jähriger Laubenbesitzer hatte die beiden auf seinen Überwachungskameraaufnahmen entdeckt und die Polizei alarmiert. Vor Ort fanden Beamte einen aufgebrochenen Holzzaun und eine durchwühlte Laube auf einem Nachbargrundstück. Bei dem Jungen wurde mutmaßliche Tatbeute sichergestellt. Der 31-Jährige, der als Intensivtäter geführt wird, sollte einem Haftrichter vorgeführt werden. Mehr dazu

Am Freitag, 18. September, sorgte ein Polizeieinsatz am Berufskolleg Niederberg in Velbert für Aufregung: Die Schulleitung meldete der Polizei Mettmann gegen 9.45 Uhr mutmaßliche Drohungen eines Schülers gegenüber Klassenkameraden und sprach von einer möglichen Amok-Androhung. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, der 21-jährige Schüler war an dem Tag nicht zum Unterricht erschienen. Gegen 11.45 Uhr trafen Beamtinnen und Beamte ihn an seiner Wohnanschrift in Velbert an und nahmen ihn widerstandslos in Gewahrsam. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass die fraglichen Äußerungen strafrechtlich neu zu bewerten waren. Mehr dazu

In Euskirchen musste die Polizei am 18. September gegen 14.45 Uhr in der Sebastianusstraße einen 33-jährigen Mann überwältigen, der sich in seiner Wohnung mit einem Küchenmesser bewaffnet hatte, aggressiv auftrat und randalierte. Da er sich trotz Ansprache nicht beruhigen ließ und das Gebäude wieder verließ, setzte die Polizei einen Diensthund ein. Der Mann erlitt dabei einen Hundebiss, wurde vom Rettungsdienst versorgt und anschließend wegen seiner psychischen Belastung in ein Krankenhaus gebracht. Mehr dazu

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwoch in Erwitte: Gegen 11.20 Uhr erfasste ein 36-jähriger Paketzusteller beim Rückwärtsfahren in eine Seitenstraße der Lippstädter Straße einen 63-jährigen Fußgänger. Dieser erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Kreispolizeibehörde Paderborn führte eine umfassende Unfallaufnahme durch. Mehr dazu

In Viersen nahm die Polizei bei einer Fahndungskontrolle einen 30-jährigen Mann fest, bei dem rund 250 Gramm Amphetamin gefunden wurden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ordnete das Gericht noch am selben Tag Untersuchungshaft an. Zudem wird geprüft, ob der Mann für mehrere Sachbeschädigungen verantwortlich ist. Mehr dazu

In Menden wurde am Mittwoch ein 24-jähriger Ladendieb festgenommen, der einen Supermarkt an der Unteren Promenade ohne zu bezahlen verlassen hatte. Bei seiner Durchsuchung fanden Beamte neben der gestohlenen Ware eine Klappsäge – weshalb nun Ladendiebstahl mit Waffen als Vorwurf im Raum steht. Zusätzlich hatten Unbekannte am zurückliegenden Wochenende versucht, in eine Kindertagesstätte an der Bonhoefferstraße einzubrechen; mehrere Türen hielten stand. Mehr dazu

Gleich zwei Haftbefehle wurden diese Woche in Euskirchen vollstreckt: Am Mittwoch, 16. September, nahm die Polizei gegen 12.09 Uhr am Herz-Jesu-Vorplatz einen 35-jährigen Mann fest, gegen den ein Haftbefehl vorlag; er wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Mehr dazu In Nettetal-Lobberich war die Polizei am Mittwoch gegen 14.15 Uhr in den Ingenhovenpark gerufen worden, weil in einer Gruppe ein Streit ausgebrochen war. Als Zeugin vor Ort entpuppte sich eine 36-Jährige, gegen die ebenfalls ein Haftbefehl bestand – wegen schweren Diebstahls, Fahrens ohne Führerschein und vorsätzlicher Alkoholfahrten. Sie muss für fast ein Jahr ins Gefängnis und wurde am Folgetag in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Mehr dazu

In Selm rückten am Donnerstag, 17. September, Spezialeinsatzkräfte der Polizei an den Sandforter Weg aus, nachdem ein 45-jähriger Mann im Zuge familiärer Streitigkeiten mit seiner Ehefrau in einen psychischen Ausnahmezustand geraten war. Gegen 14.20 Uhr wurde er widerstandslos festgenommen; niemand wurde verletzt. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

In Euskirchen randalierte am 18. September ein 33-Jähriger mit einem Küchenmesser in seiner Wohnung und musste von der Polizei mit Hilfe eines Diensthundes überwältigt werden – Mehr dazu. In Köln-Mülheim gab ein bislang unbekannter Tatverdächtiger am Freitagmorgen, 18. September, gegen 6.35 Uhr mehrere Schüsse auf ein Reihenhaus ab: Nach Schussabgaben auf ein Reihenhaus in Köln-Mülheim fahndet die Polizei Köln nach einem Tatverdächtigen. Einsatzkräfte stellten mehrere Einschusslöcher in der Fensterfront eines Restaurants im Erdgeschoss fest, ein Fenster der darüberliegenden Wohnung wurde getroffen – in dem Zimmer schlief zur Tatzeit ein zehnjähriges Kind, das unverletzt blieb. Die Kriminalpolizei hat eine Mordkommission eingerichtet und ermittelt zu den Hintergründen der Tat. Die Polizei prüft, ob Zusammenhänge zu zurückliegenden Schussabgaben bestehen – Mehr dazu. Beim Raubüberfall auf das Ibbenbürener Juweliergeschäft am 20. August soll der inzwischen festgenommene 19-Jährige eine Angestellte mit einer Waffe bedroht haben – Mehr dazu.

Auffällig in dieser Woche ist die Häufung von Fällen, in denen bestehende Haftbefehle erst durch Zufallskontrollen oder Folgeeinsätze vollstreckt werden konnten – gleich drei Personen wurden so der Justiz zugeführt. Daneben zeigt der Fall des Vater-Sohn-Gespanns in Köll-Poll, dass Kleingartensiedlungen zunehmend Ziel organisierter Einbrüche werden; der 31-jährige Vater wird als Intensivtäter geführt. Auch der Fund von 250 Gramm Amphetamin in Viersen fügt sich in eine landesweit hohe Aufklärungsquote bei Rauschgiftdelikten ein: Im Landkreis Viersen wurden 2025 von 593 Rauschgiftdelikten 531 aufgeklärt – eine Quote von 89,5 Prozent.

In Lüdenscheid zog die Polizei dieser Woche einen Autotransporter aus dem Verkehr, dessen Fahrer nach Polen fahren wollte: Das Fahrzeug schleifte fast auf dem Boden, und ein Gutachter dokumentierte insgesamt 39 Mängel. Die Stilllegung verhinderte möglicherweise einen schweren Unfall auf der Strecke. Mehr dazu

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Nordrhein-Westfalen erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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