In Wuppertal hat die Polizei einen 55-Jährigen festgenommen, bei dem sie drei mittels 3D-Drucker hergestellte Schusswaffen, waffenrechtlich verbotene Bauteile, scharfe Munition und zwei 3D-Drucker sichergestellt hat. Der Arbeitgeber des Mannes war auf verdächtige Dateien auf dem Firmencomputer gestoßen und informierte die Polizei.
Am 31. August 2026 durchsuchten Polizeibeamte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft die Wohnung des 55-Jährigen in der Elberfelder Südstadt. Der Durchsuchung war ein Fund vorangegangen: Der Arbeitgeber hatte bei einer Routinekontrolle der Unternehmenscomputer bemerkt, dass Dateien zum Bau von Schusswaffen von einem Mitarbeiter heruntergeladen und gespeichert worden waren. Bei der anschließenden Kontrolle des Spindes desselben Mitarbeiters fand der Arbeitgeber eine scharfe Schusswaffe. Daraufhin verständigte er die Polizei, die die Waffe sicherstellte und Ermittlungen einleitete.
Die Staatsanwaltschaft erwirkte daraufhin bei dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Wuppertal einen Durchsuchungsbeschluss. Angesichts der erwarteten weiteren Bewaffnung des Beschuldigten wurden erhebliche Polizeikräfte zusammengezogen.
Bei der Durchsuchung der Wohnung stellten die Beamten drei unterschiedliche, mit 3D-Druckern hergestellte Schusswaffen sicher. Daneben fanden sie eine Vielzahl waffenrechtlich verbotener Bauteile, eine größere Menge scharfer Munition, zehn erlaubnisfreie Waffen und zwei 3D-Drucker – einer davon war im Moment des polizeilichen Zugriffs noch in Betrieb.
Bei den Ermittlungen stießen die Beamten auf weitere Anhaltspunkte: Der Mann hatte in den vergangenen Jahren rechtsextreme Inhalte im Internet mit Likes markiert. In seiner Wohnung fanden sich zudem eine Anstecknadel mit Hakenkreuzsymbol. In seiner Vernehmung wies der Beschuldigte ein politisches Motiv für seine Bewaffnung ab.
Der 55-Jährige war bislang unbescholten. Die Ermittlungen gegen ihn zur Motivlage dauern an. Bei einer Verurteilung wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz droht ihm eine Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und fünf Jahren.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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