Mitarbeiter des Bremischen Deichverbandes haben am Dienstag in Bremen-Horn-Lehe eine ungewöhnliche Bergungsaktion durchgeführt: Sie holten insgesamt 40 E-Scooter aus der Kleinen Wümme. Die Zweiräder lagen verteilt auf einer Strecke von mehreren hundert Metern im Wasser im Bereich der Achterstraße, Universitätsallee und Parkallee.
Mit einem Bagger zogen die Deichverbands-Mitarbeiter die Fahrzeuge an die Oberfläche. Polizeikräfte unterstützten dabei die Aktion. Die 40 Scooter stammten von verschiedenen Verleihfirmen und waren bei ihrer Bergung stark beschädigt. Bei einem angenommenen durchschnittlichen Wert von etwa 500 Euro pro Fahrzeug liegt der Gesamtschaden bei rund 20.000 Euro.
Einige der E-Scooter lagen nach Einschätzung der Ermittler bereits seit Monaten oder sogar Jahren auf dem Grund des Fleets. Verwertbare Spuren konnten daher nicht mehr gesichert werden. Eine Überprüfung der Fahrzeuge in polizeilichen Datenbanken brachte ebenfalls keine Treffer.
Die 40 E-Scooter wurden zum Polizeipräsidium gebracht und dort sichergestellt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Diebstahl. Warum und durch wen die Fahrzeuge in die Kleine Wümme gelangten, ist bislang ungeklärt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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