Ein betrunkener Autofahrer ist auf der A 19 im Landkreis Rostock nach einem Unfall geflohen – seine zehnjährige Tochter saß im Auto. Am Freitagabend gegen 22 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Kavelstorf und Laage Richtung Berlin zu dem Unfall. Ein 70-Jähriger war mit seinem Opel und einem Anhänger dabei, einen Lastwagen zu überholen, als sich ein VW Polo mit hoher Geschwindigkeit näherte. Der Polo-Fahrer übersah das überholende Gespann, bremste stark ab und versuchte auszuweichen. Dabei erfasste die Vorderseite des VW das hintere rechte Heck des Anhängers.
Der Polo-Fahrer fuhr daraufhin mit erhöhter Geschwindigkeit vom Unfallort. Polizeibeamte stellten das beschädigte Fahrzeug kurz darauf an der Anschlussstelle Laage fest, wo der Fahrer gerade entgegen eines Durchfahrtsverbots nach links auf die B 103 abbiegen wollte. Auf die Anhaltesignale reagierte der Mann zunächst nicht und setzte seine Fahrt fort. Erst als die Polizisten das Fahrzeug ausgebremst hatten, kam der Wagen zum Stehen – beinahe wäre es dabei zu einer weiteren Kollision gekommen.
Der Fahrer gehorchte auch dann noch nicht den Anweisungen der Beamten. Sie öffneten die Beifahrertür und entfernten den Fahrzeugschlüssel. Bei der Kontrolle stellte sich heraus: Der Fahrer war ein 45-jähriger Deutscher. Ein Alkoholtest zeigte 2,87 Promille. Auf dem Beifahrersitz saß seine zehnjährige Tochter. Im Fahrzeug fanden die Beamten zudem eine geöffnete Bierflasche. Dem Mann wurde Blut entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Das Mädchen wurde später von seiner Mutter und deren Lebenspartner abgeholt.
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 9.000 Euro geschätzt.
In derselben Nacht ereignete sich auf der A 19 ein weiterer alkoholbedingter Verkehrsunfall. Gegen 0:30 Uhr am Samstagmorgen kam ein 54-jähriger Deutscher mit seinem Mazda zwischen Klingendorf und Klein Viegeln in einem Kurvenbereich nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Das Fahrzeug geriet in Vollbrand. Der Fahrer konnte sich leichtverletzt aus dem Wrack befreien und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in eine Rostocker Klinik gebracht. Bei der Unfallaufnahme zeigte ein Alkoholtest einen Wert von 1,08 Promille. Auch dieser Mann musste sich einer Blutprobenentnahme unterziehen. Der Sachschaden wird auf 31.000 Euro geschätzt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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