50 Raser an einem Wochenende: Polizei zieht Bilanz von Geschwindigkeitskontrollen

Die Autobahnpolizei Recklinghausen hat am Wochenende des 27. und 28. Juni massiv gegen zu schnelles Fahren vorgegangen. Bei Kontrollen auf der Landstraße 511 und der Autobahn 42 erwischte sie insgesamt 50 Autofahrer, die die zulässigen Geschwindigkeitsbegrenzungen überschritten.

Auf der Landstraße 511 bei Recklinghausen stellten die Polizisten in eineinhalb Stunden 30 Temposünder fest. 29 von ihnen erwartet ein Bußgeldverfahren, eine Person zahlte vor Ort ein Verwarngeld. Das zeigt ein besorgniserregendes Muster: Bereits Mitte Juni hatten Beamte auf der gleichen Strecke innerhalb desselben Zeitraums 37 Fahrer gemessen, die zu schnell unterwegs waren.

Am Sonntag folgte eine etwa eineinhalbstündige Kontrolle auf der Autobahn 42 im Bereich des Kreuzes Herne in Fahrtrichtung Duisburg. Hier registrierten die Beamten 20 Geschwindigkeitsverstöße – alle im Bußgeldbereich.

Besonders krass fiel ein 21-jähriger Dortmunder auf. Er war in einem Bereich unterwegs, in dem 60 km/h erlaubt sind, wurde aber mit 147 km/h gemessen (vor Toleranzabzug). Noch schlimmer: Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er gar keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Ein weiterer 26-jähriger Autofahrer aus Dortmund war ebenfalls ohne gültigen Führerschein unterwegs.

Die Polizei warnt eindringlich: Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen. Die Beamten appellieren an alle Autofahrer, die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten – zum Schutz der eigenen Sicherheit und der aller anderen Verkehrsteilnehmer.

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