Ein tragischer Verkehrsunfall hat am Samstag gegen 16.30 Uhr auf der Bundesstraße 30 bei Ulm ein Menschenleben gekostet. Ein 61-jähriger Autofahrer kam mit seinem Nissan Kleinwagen aus bislang ungeklärter Ursache nach der Anschlussstelle Ulm-Donaustetten von der Fahrbahn ab.
Der Wagen rutschte nach rechts ab und fuhr eine Böschung hinab. In der Folge krachte das Fahrzeug gegen ein Verkehrszeichen, überschlug sich mehrfach und blieb schließlich auf der rechten Seite auf einem neben der B30 gelegenen Rad- und Fußweg liegen. Der 61-Jährige wurde in seinem Auto eingeklemmt und erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen. Einsatzkräfte konnten ihn nur noch leblos aus dem Wrack bergen.
Die Feuerwehr rückte mit 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen an. Ein Hubschrauber war ebenfalls auf dem Weg zur Unfallstelle. Der Verkehrsdienst Laupheim hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die B30 in Fahrtrichtung Ulm musste teilweise gesperrt werden; der Verkehr wurde über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Ein Abschleppunternehmen barg das schrottreife Fahrzeug. Gegen 19.15 Uhr war die Fahrbahn wieder vollständig freigegeben.
Der Sachschaden am Nissan wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. An den Verkehrseinrichtungen entstanden Beschädigungen im Wert von etwa 2.000 Euro.