66-Jährige in Wuppertal um Bargeld betrogen – Falsche Polizistin am Telefon

(Symbolbild)

In Wuppertal ist eine 66-jährige Frau Opfer von Trickbetrügern geworden. Am Dienstag gegen 12 Uhr erbeuteten Unbekannte Bargeld von der Seniorin aus der Friesenstraße.

Die Frau erhielt in den Mittagsstunden einen Anruf von einer vermeintlichen Polizistin, die ihr auf Russisch mitteilte, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht habe. Die angebliche Beamtin behauptete, die Polizei benötige nun eine hohe Summe Bargeld. Als die 66-Jährige äußerte, nicht so viel Geld zu besitzen, gab sich die Anruferin mit einer geringeren Summe zufrieden.

Nur wenige Minuten später, noch während des Telefonats, klingelte ein vermeintlicher Polizist bei der Seniorin, um das Bargeld an sich zu nehmen. Anschließend verließ er den Ort wieder.

Der Mann, der die Beute entgegennahm, ist etwa 20 bis 25 Jahre alt, hat helle Haare und ein osteuropäisches Erscheinungsbild. Das gesamte Telefonat wurde ausschließlich auf Russisch geführt.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu dem unbekannten Täter machen können, sich unter 0202 284 0 zu melden. Zugleich weist sie auf ihre Präventionskampagne „Gut Aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen“ hin.

Die wichtigsten Schutzmaßnahmen: Tief durchatmen, auch wenn die Geschichte noch so dramatisch klingt. Beim geringsten Zweifel auflegen und selbst die Polizei unter 110 anrufen. Sich nicht unter Druck setzen lassen und misstrauisch sein bei unbekannten Anrufern mit beunruhigenden Sachverhalten und finanziellen Forderungen.

Außerdem rät die Polizei: Nicht mit Betrügern sprechen, sondern mit den richtigen Angehörigen persönlich nachfragen oder eine Vertrauensperson hinzuziehen. Am Telefon niemals Auskunft über persönliche und finanzielle Verhältnisse geben. Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an und nimmt niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände entgegen – erst recht nicht als Kaution.

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