Ein 73-jähriger Mann hat die Geraer Polizei am 23.10.2026 mit mehreren Einsätzen in Atem gehalten. Innerhalb weniger Stunden mussten Beamte zu drei verschiedenen Orten ausrücken — und stellten dabei fest, dass der Mann offenbar eine Straftat erfunden hatte.
Gegen 07:50 Uhr meldete die Leitstelle der Geraer Verkehrsbetriebe einen verbal aggressiven Fahrgast in einer Straßenbahn in Gera-Lusan. Die Polizei traf den Mann an und stellte fest, dass er einen Atemalkoholwert von 2,27 Promille hatte. Da er sich nicht strafbar gemacht hatte, verwiesen ihn die Beamten der Bahn und ermahnten ihn zur Ruhe.
Knapp 50 Minuten später, gegen 08:38 Uhr, wurde die Polizei erneut alarmiert. Diesmal meldete man eine aggressive Person im Bereich eines Einkaufszentrums in der Schleizer Straße. Die Beamten erkannten anhand der Personenbeschreibung den 73-Jährigen wieder. Er hielt sich mit einer Flasche Schnaps in einem Fast-Food-Restaurant auf, ohne etwas bestellt zu haben. Die Polizisten führten ihn aus dem Lokal und forderten ihn auf, das Einkaufszentrum zu verlassen. Da er dieser Aufforderung zunächst nicht nachkam, mussten ihn die Beamten unter Zwang fortbringen.
Die dritte Meldung kam gegen 13:00 Uhr von einem 55-jährigen Geschäftsinhaber aus der Straße Sorge. Ein offenbar alkoholisierter Mann — wieder der 73-Jährige — hatte sein Geschäft aufgesucht und berichtet, dass mehrere Täter in seine Wohnung eingedrungen seien. Sie hätten ihn durch das Auftreten der Tür verletzt, die Wohnung verwüstet und auch ein Messer eingesetzt, sagte der Mann.
Die Polizeibeamten begaben sich daraufhin mit ihm zu seiner Wohnanschrift in Gera-Bieblach. Dort machten sie eine überraschende Entdeckung: Sie konnten weder die geschilderten Verwüstungen noch Verletzungen feststellen, die zu seinen Angaben passten. Hinzu kam, dass sich der 73-Jährige bei weiteren Befragungen in Widersprüche verstrickte.
Aufgrund des Verdachts, eine Straftat vorgetäuscht zu haben, leitete die Polizei ein Strafverfahren gegen den Mann ein. Er wurde anschließend an seiner Wohnanschrift entlassen. Weitere Einsätze im Zusammenhang mit ihm gab es an diesem Tag nicht mehr.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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