Seit Pfingsten sitzt ein 33-jähriger Rumäne in der Justizvollzugsanstalt Bernau im Gefängnis. Die Bundespolizei hatte ihn an der A93 nahe Kiefersfelden in einem Fernreisebus bei Einreisekontrollen gefasst. Er wird bis Mitte Juni 2028 hinter Gittern bleiben müssen.
Bei der Einreisekontrolle stellten die Bundespolizisten anhand der Personalien des rumänischen Staatsangehörigen fest, dass dieser mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Das Amtsgericht Darmstadt hatte den Mann bereits 2023 wegen gewerbsmäßiger Fälschung von Zahlungskarten zu einer 32-monatigen Freiheitsstrafe verurteilt. Hiervon waren etwas mehr als sieben Monate abzuziehen, die er vorab in Untersuchungshaftgebracht hatte. Somit sind rund 750 Tage geblieben, die er noch verbüßen muss.
Außerdem hätten bei dem Rumänen wegen Computerbetrugs in über zehn Fällen laut gerichtlicher Anordnung 8.000 Euro gepfändet werden sollen. Da der Verhaftete bei seiner Busreise jedoch kaum Bargeld und auch keine Wertgegenstände mitführte, konnte die Vollstreckung nicht vollzogen werden. Die Beamten lieferten den 33-Jährigen in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein.