Beamte der Polizeistation Dieburg haben am Samstagabend (10. Oktober) einen 16-Jährigen auf seinem E-Scooter kontrolliert. Gegen 23.45 Uhr fiel er der Streife in der Ober-Röder Straße auf. Bei der Überprüfung des Elektrokleinstfahrzeugs stellten die Polizisten fest, dass der Scooter technisch verändert worden war und eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h erreichen konnte.
Der Jugendliche muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz strafrechtlich verantworten.
Die Hessische Polizei warnt vor den Risiken manipulierter E-Scooter. Im vergangenen Jahr zählte sie landesweit 1.505 Unfälle mit E-Scootern — fast 40 Prozent mehr als 2024. Bei diesen Unfällen starben fünf Menschen, vier davon waren jünger als 25 Jahre. Allein in Südhessen ereigneten sich 2025 bislang 218 Verkehrsunfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen, im Jahr 2024 waren es noch 133. Eine Person kam dabei ums Leben, 26 wurden schwer verletzt und 135 leicht verletzt.
„E-Scooter sind Verkehrsmittel und müssen verantwortungsvoll genutzt werden“, betont die Polizei. „Bei einer Geschwindigkeit von 85 km/h können im Fall eines Unfalls schwerste Verletzungen davongetragen werden.“ Die Behörde kündigte an, weiterhin konsequent gegen Verkehrssünder vorzugehen, um die Gefahren rund um das E-Scooterfahren zu bekämpfen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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