90-Jährige in Dingelstädt Opfer von Bankkarten-Betrug

(Symbolbild)

Eine 90-jährige Frau aus Dingelstädt ist am Freitagnachmittag, 23. Oktober 2026, Opfer einer Betrugsbande geworden. Ein unbekannter Mann gab sich telefonisch als Bankmitarbeiter aus und teilte der Seniorin mit, ihre Bankkarte sei abgelaufen und müsse abgeholt werden. Die Frau gab in dem Gespräch ihre PIN preis.

Gegen 15:30 Uhr erschien daraufhin ein Mann an ihrer Wohnanschrift. Er trug ein weißes Hemd und eine schwarze Hose und nahm die Bankkarte entgegen. Nachdem die Frau ihre Kinder informiert hatte, ließen diese die Karte sofort sperren. Zu diesem Zeitpunkt waren jedoch bereits erste Geldabhebungen erfolgt, wie die Sparkasse mitteilte.

Die Polizei warnt vor dieser Masche: Geben Sie niemals Ihre PIN an unbekannte Personen weiter und übergeben Sie Ihre Bankkarte nicht an Fremde. Banken holen keine abgelaufenen Bankkarten an der Haustür ab. Bei verdächtigen Anrufen sollten Sie das Gespräch beenden und Ihre Bank unter einer bekannten Nummer kontaktieren. Wurde Ihre Karte missbraucht, lassen Sie sie sofort sperren und informieren Sie die Polizei.

Hinweise zum Täter nimmt die Polizeiinspektion Eichsfeld unter dem Aktenzeichen ST/0272018/2026 entgegen. Telefon: 0361 5743 67 100, E-Mail: pi.eichsfeld.dsl@polizei.thueringen.de


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 920 Betrugsfällen in Eichsfeld konnte die Polizei 2025 371 aufklären, das sind 40,3 Prozent. Damit steht unsere Stadt schlechter als das Land, wo 55,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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