Eine 90-jährige Frau aus dem Kreis Warendorf ist Opfer von Betrügern geworden, die sich als Polizeibeamte ausgegeben haben. Die Täter überredeten die Seniorin, Bargeld und Schmuck an einem vereinbarten Ort zu hinterlegen, um diese angeblich in Sicherheit zu bringen. Als der Frau der Betrug bewusst wurde, waren die Wertsachen bereits abgeholt worden.
Die Polizei Warendorf warnt vor dieser Masche und gibt konkrete Handlungsempfehlungen: Wer auch nur den geringsten Zweifel bei einem Anruf hat, sollte sofort auflegen – das ist nicht unhöflich, sondern gibt Zeit zum Durchatmen und Nachdenken. Gibt sich eine Person am Telefon als Polizist aus, empfiehlt die Polizei, sich den Namen nennen zu lassen und dann selbst die örtliche Polizeibehörde anzurufen, um die Identität zu überprüfen.
Grundsätzlich gilt: Unbekannten Personen sollte niemals die Tür geöffnet werden. Wer sich unsicher ist, kann vorab eine vertraute Person hinzuziehen. Geld und Wertsachen dürfen unbekannten Personen auf keinen Fall übergeben werden – auch nicht angeblichen Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
Wer bereits Opfer eines solchen Anrufs geworden ist, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten. Die Polizei Warendorf rät auch Angehörigen, mit älteren Menschen über solche Betrugsmethoden zu sprechen und sie so vor Schaden zu bewahren. Weitere Informationen zu dieser und anderen Betrugsmethoden finden Interessierte auf der Website der Polizei NRW unter dem Stichwort Enkeltrick und falsche Polizei.
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