In Amberg ist ein älterer Bürger Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden. Am Donnerstag, 23. Juli 2026, gegen 12:30 Uhr, kontaktierten unbekannte Täter den Senior telefonisch. Sie gaben sich zunächst als seine Schwester aus, später übernahm ein Mann das Gespräch und stellte sich als Polizeibeamter vor.
Die Täter behaupteten, die Schwester des Mannes habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Sie forderten eine Kaution für ihre Freilassung. Der Senior glaubte der Geschichte. Zunächst verlangten die Betrüger über 50.000 Euro, erhöhten die Summe dann nach einem weiteren Anruf auf 95.000 Euro.
Der Mann kam den Forderungen nach. In der Herrnstraße in Amberg übergab er die 95.000 Euro in einer Plastiktüte aus dem Fenster seines Autos an einen unbekannten Mann zu Fuß. Der Geldabholer nahm das Geld entgegen und verschwand in Richtung Schreinergasse.
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg ermittelt nun und sucht Zeugen. Sie interessieren sich für Beobachtungen, die am Donnerstag, 23. Juli 2026, zwischen 14:15 Uhr und 15:30 Uhr im Bereich Herrnstraße/Schreinergasse gemacht wurden. Gesucht wird insbesondere eine männliche Person, die sich zu Fuß in der Gegend aufgehalten und möglicherweise bei der Geldübergabe eine Rolle gespielt hat.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Amberg unter der Telefonnummer 09621/890-0 entgegen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin: Polizeibeamte fordern niemals Bargeld oder Wertsachen als Kaution oder zur vermeintlichen Sicherung von Vermögen. Bei verdächtigen Anrufen sollten Betroffene das Gespräch beenden und eigenständig über bekannte Nummern Kontakt zu Angehörigen oder der Polizei aufnehmen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
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