Die Polizei im Märkischen Kreis hat am Wochenende zwei Raser aus dem Verkehr gezogen, die in Wohngebieten deutlich zu schnell unterwegs waren. Beide müssen mit Fahrverboten rechnen.
Am Samstagmorgen, 4. Juli, kontrollierten Einsatzkräfte die Bräuckenstraße in Lüdenscheid. Von 1.623 gemessenen Fahrzeugen waren 43 zu schnell. Der Spitzenreiter raste mit 97 km/h durch die geschlossene Ortschaft – obwohl dort nur 50 km/h erlaubt sind. Der Pkw-Fahrer mit Märkischem Kennzeichen muss nun mit einem Fahrverbot rechnen.
Am selben Tag verlagerte die Polizei ihren Radarwagen mittags in die Lennestraße in Lüdenscheid. Dort hielten sich 43 von 676 Fahrern nicht an das Tempolimit von 50 km/h. Ein Fahrzeug aus dem Kreis Mettmann wurde mit 81 km/h gemessen.
Die Messungen setzten sich am Sonntag, 5. Juli, fort. In Schalksmühle-Dahlerbrück an der Volmestraße passierten 143 Fahrzeuge die Messstelle. Acht Fahrzeugführer fielen durch Geschwindigkeitsverstöße auf. Der zweite Raser, der ein Fahrverbot erhalten wird, war mit 91 km/h unterwegs – bei erlaubten 50 km/h. An der Bräuckenstraße in Lüdenscheid gab es am Sonntagmittag bei 715 gemessenen Fahrzeugen 17 Verwarnungen. Der Höchstwert lag hier bei 67 km/h.
Insgesamt kontrollierten die Beamten übers Wochenende 3.157 Fahrzeuge an den verschiedenen Messstellen. Die Polizei unterstreicht: Überhöhte Geschwindigkeit ist weiterhin eine der Hauptursachen für schwere und schwerste Verkehrsunfälle.