Deutschland befindet sich Ende April 2026 in einer kritischen Dürresituation. Der aktuelle UFZ Dürremonitor zeigt eine dramatische Verschärfung der Bodentrockenheit, besonders in Ost- und Mitteldeutschland herrschen bereits außergewöhnliche Dürrebedingungen. Nur der äußerste Westen zeigt noch moderate Bodenfeuchtewerte.

Besonders dramatisch ist die Lage in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg, wo großflächig dunkelrote Bereiche auf dem Dürremonitor eine außergewöhnliche Dürre anzeigen. Auch weite Teile Bayerns, Hessens und Mecklenburg-Vorpommerns sind stark betroffen. In diesen Regionen ist die Bodenfeuchte auf kritische Werte gesunken. Lediglich in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zeigt die Karte noch gelbe bis orangene Bereiche, die auf moderate Trockenheit hindeuten.
Die anhaltende Trockenheit wird durch die aktuellen Wetterdaten bestätigt: In den vergangenen sieben Tagen fiel deutschlandweit kein Niederschlag. Auch für die kommenden drei Tage sagen die Meteorologen keinen Regen vorher. Diese langanhaltende niederschlagsfreie Phase verstärkt die bereits kritische Bodenfeuchtesituation erheblich. Ohne baldige ergiebige Regenfälle wird sich die Dürre in den kommenden Woiten weiter verschärfen.
Die extreme Trockenheit stellt Landwirtschaft und Natur vor massive Herausforderungen. Landwirte müssen bereits jetzt verstärkt bewässern, während die Waldbrandgefahr deutlich ansteigt. Auch die Wasserversorgung gerät regional unter Druck, da Grundwasserstände und Oberflächengewässer weiter sinken. Besonders problematisch ist die Situation für die Frühjahrsaussaat, die auf ausreichende Bodenfeuchtigkeit angewiesen ist.
Den aktuellen Wetterbericht für Deutschland finden Sie hier.
Dürreberichte nach Bundesland
- Baden-Württemberg: Deutliche Trockenheit breitet sich aus – Kritische Lage im Süden
- Berlin kämpft mit anhaltender Trockenheit – Dürremonitor zeigt kritische Bodenfeuchte
- Brandenburg: Extreme Dürre erfasst große Teile des Bundeslandes – nur Norden zeigt Entspannung
- Bremen: Anhaltende Trockenheit verschärft Dürresituation Ende April 2026
- Dramatische Dürre in Mecklenburg-Vorpommern: Ostregionen leiden unter extremer Trockenheit
- Dramatische Dürre in Niedersachsen: Südosten besonders schwer betroffen – 27. April 2026
- Dürre verschärft sich in Rheinland-Pfalz – Zentrale Regionen besonders betroffen
- Dürre-Hotspots in NRW: Ostwestfalen besonders betroffen – Ende April 2026
- Dürrealarm in Bayern: Ostregionen von außergewöhnlicher Trockenheit betroffen – April 2026
- Extreme Dürre in Osthessen – Bodenfeuchte auf kritischem Niveau
- Hamburg: Normale Bodenfeuchte trotz regenfreier Woche – Dürre-Monitor zeigt entspannte Lage
- Saarland: Dürre breitet sich aus – besonders Süden stark betroffen
- Sachsen kämpft mit extremer Dürre: Dramatische Bodenaustrocknung Ende April 2026
- Sachsen-Anhalt: Extreme Dürre breitet sich aus – Südregionen besonders betroffen
- Schleswig-Holstein: Dürre erfasst östliche Landesteile – Trockenstress trotz Frühling
- Thüringen: Schwere Dürre verschärft sich weiter – UFZ-Monitor zeigt alarmierenden Zustand