A23 nach schwerem Unfall gesperrt – Verursacher flüchtig

(Symbolbild)

Ein folgenschwerer Verkehrsunfall auf der A23 hat gestern Mittag zu einer stundenlangen Sperrung der Autobahn geführt. Die Polizei fahndet nun nach dem Verursacher, der sich vom Unfallort entfernte.

Das Unglück ereignete sich gegen 12:30 Uhr zwischen Schenefeld und Hanerau-Hademarschen auf Höhe Besdorf. Ein silberfarbener VW Touareg wechselte unvermittelt und ohne Blinker vom rechten auf den linken Fahrstreifen, um ein vorausfahrendes Wohnmobil zu überholen. Ein nachfolgender Kia EV6 musste daraufhin ausweichen – und prallte dabei in das Heck des Wohnmobils.

Der 50-jährige Fahrer des Kia aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde konnte sich unverletzt in Sicherheit bringen. Für die Insassen des Wohnmobils endete der Unfall tragischer: Die 49-jährige Fahrerin verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug, prallte gegen die Außenschutzplanke und kippte auf die Seite. Das Reisefahrzeug wurde komplett zerstört. Die Fahrerin und ihre beiden Kinder erlitten leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht.

Der Fahrer oder die Fahrerin des silberfarbenen Touareg setzte die Fahrt fort, ohne sich um die Folgen des Unfalls zu kümmern. Der Sachschaden beläuft sich auf 70.000 Euro.

Einsatzkräfte waren massiv im Einsatz: Mehrere Rettungswagen, die Feuerwehr und sogar ein Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz. Die A23 blieb in Fahrtrichtung Norden bis etwa 17:15 Uhr für die Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Das Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn ermittelt und sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum flüchtigen Touareg machen können. Auch der Fahrer oder die Fahrerin des SUV wird aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt das Revier unter der Telefonnummer 04121-40920 oder per E-Mail an elmshorn.pabr@polizei.landsh.de entgegen.

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