A38: Jugendliche fahren ohne Führerschein und mit falschem Kennzeichen

(Symbolbild)

In der Nacht zu Mittwoch, 22. Juli 2026, hat die Autobahnpolizei auf der A38 zwischen den Anschlussstellen Breitenworbis und Leinefelde-Worbis einen Pkw auf dem Standstreifen entdeckt, der schlecht beleuchtet war. Bei der Kontrolle trafen die Beamten zwei jugendliche Männer an – einen 16-Jährigen und einen 17-Jährigen.

Zunächst behaupteten die beiden, von einem unbekannten Mann mitgenommen worden zu sein. Dieser soll wegen einer Panne auf dem Standstreifen angehalten haben, sei dann in ein angrenzendes Feld gerannt und habe die Jugendlichen im Auto zurückgelassen.

Bei der Überprüfung des Fahrzeuges stellten die Polizisten jedoch schnell fest, dass die angebrachten Kennzeichentafeln nicht zum Fahrzeug passten. Als die Beamten ihre Ermittlungen fortsetzten und die Personalien der Jugendlichen aufnahmen, brach die Geschichte zusammen: Es gab keinen unbekannten Dritten. Einer der beiden Jugendlichen war selbst gefahren – ohne Führerschein. Keiner der beiden machte zu diesem Sachverhalt eine Aussage.

Die Polizei stellte das Fahrzeug und die Kennzeichentafeln sicher und leitete Ermittlungen ein. Die Jugendlichen wurden anschließend zu ihren Erziehungsberechtigten gebracht.

Auf die beiden wartet nun nicht nur ein Gespräch zu Hause, sondern auch ein Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Straftaten.

» Weitere Polizeimeldungen aus Thüringen