Die Linke-Ratsfraktion hat einen Änderungsantrag zur Vorlage RAT/390/2026 eingereicht. Ein Änderungsantrag ist ein Vorschlag, eine bereits geplante Maßnahme zu verändern oder zu ergänzen. Die Abstimmung findet in der Ratssitzung am 16. Juli 2026 statt.
Der Antrag betrifft die Schaffung zusätzlicher sicherer Bademöglichkeiten am Rhein in Düsseldorf. Die Verwaltung soll ein Konzept entwickeln, wie solche Bademöglichkeiten entstehen können. Dabei soll geprüft werden, ob private Betreiber durch eine öffentliche Ausschreibung (ein formalisiertes Bewerbungsverfahren) gewonnen werden können, die innovative Konzepte für schwimm- oder badegeeignete Wasserflächen am Rheinufer anbieten.
Zentral ist ein Punkt: Die Bädergesellschaft soll als künftige Trägerin in die Entwicklung des Konzepts einbezogen werden. Dies soll sicherstellen, dass die neuen Bademöglichkeiten innerhalb der bestehenden Schwimm-, Bade- und Wassersportinfrastruktur der Bädergesellschaft betrieben werden können.
Zur Begründung führt Die Linke an, dass sichere Bademöglichkeiten am Rheinufer dazu beitragen könnten, unerlaubtes Schwimmen im Fluss zu reduzieren. Die Fraktion sieht bei der Bädergesellschaft die erforderliche Expertise und den öffentlichen Auftrag, um ein solches Angebot auch preislich für alle Bevölkerungsschichten bezahlbar und attraktiv zu gestalten.
Maike Hiller, Politikredaktion NRW