AfD erreicht Umfrage-Rekord von 27 Prozent – Union fällt auf historisches Tief

via dts Nachrichtenagentur

Die AfD baut ihre Führungsposition im Parteienranking weiter aus. In der aktuellen Forsa-Umfrage für das „Trendbarometer“ von RTL/ntv erreicht die Partei mit 27 Prozent einen neuen Bestwert – ein Plus von einem Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche.

Die Union verliert dagegen einen Punkt und rutscht auf 21 Prozent ab. Dieser Wert ist für CDU/CSU der schlechteste seit der Bundestagswahl. Damit liegt die AfD deutlich vor der stärksten Regierungspartei. Die SPD verharrt wie in der Vorwoche bei 12 Prozent und bleibt damit auf ihrem niedrigsten Wert seit der Wahl. Die Linke zieht mit 13 Prozent vorbei und gewinnt einen Punkt hinzu. Die Grünen halten bei 16 Prozent, die FDP stagniert bei 4 Prozent.

Auch bei der Frage nach politischer Kompetenz dreht sich das Bild zugunsten der AfD. Erstmals trauen mehr Bundesbürger der AfD zu, die Probleme des Landes am besten zu lösen, als der Union. 15 Prozent der Befragten bescheinigen der AfD diese Fähigkeit – ein Plus von drei Prozentpunkten. Die Union kommt auf 13 Prozent und gewinnt einen Punkt. Die SPD fällt auf 5 Prozent zurück und verliert einen Punkt. Die Grünen stehen bei 6 Prozent minus ein Punkt, die Linke ebenfalls bei 6 Prozent. Bemerkenswert bleibt aber: 53 Prozent der Bundesbürger trauen keiner Partei zu, die Probleme im Land zu lösen – ein Minus von zwei Prozentpunkten.

Die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz bleibt niedrig. Nur 15 Prozent der Deutschen äußern sich zufrieden mit seiner Arbeit – ein Plus von einem Punkt. 83 Prozent sind unzufrieden, verlieren aber zwei Punkte. Besonders auffällig: In den eigenen Reihen der Union zeigt sich massive Skepsis. Die Hälfte der Unions-Anhänger (49 Prozent) äußert Kritik an der Arbeit des Kanzlers.

Für die Umfrage befragte das Forsa-Institut 2.502 Personen im Zeitraum vom 21. bis 27. Juli.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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