Das Wetter in Bayern: Grauer Regentag mit 3 bis 10 Grad

Der Sonntag in Bayern startet ungemütlich und bleibt es den ganzen Tag: Eine dichte Wolkendecke von durchschnittlich 96 Prozent lässt keine einzige Sonnenstunde zu, und mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 83 Prozent ist Regen so gut wie sicher. Insgesamt fallen bis zu 15,1 mm Niederschlag — für einen Herbsttag eine ordentliche Menge. Die Temperaturen klettern lediglich von frostnahen 3 Grad in der Früh auf maximal 10 Grad am Nachmittag. Dazu weht Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 17 km/h, vereinzelt sind Böen bis 37 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei hohen 90 Prozent, der Luftdruck bei 1011 hPa. Die Sichtweite von im Schnitt 41 Kilometern ist für dieses Wetter noch vergleichsweise ordentlich.

Montag bringt Auflockerung und mildere Luft

Der Montag zeigt sich deutlich freundlicher: Regen ist mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von gerade einmal 8 Prozent kaum ein Thema, die Niederschlagsmenge liegt bei 0 mm. Die Temperaturen steigen auf 6 bis 12 Grad — damit wird es merklich milder als heute. Immerhin 3,1 Sonnenstunden lassen sich blicken, auch wenn die Bewölkung mit durchschnittlich 78 Prozent noch beachtlich ist. Der Wind beruhigt sich spürbar auf bis zu 13 km/h, Böen erreichen maximal 28 km/h. Der Luftdruck klettert kräftig auf 1021 hPa und signalisiert damit eine stabile werdende Wetterlage. Die Sichtweite verbessert sich auf 47 Kilometer, der Taupunkt liegt bei 4,9 Grad.

Hochdruck stabilisiert das Wetter bis Mittwoch

Der Dienstag setzt den freundlichen Trend fort: Bei 6 bis 14 Grad erreichen die Höchstwerte ihren Wochengipfel, mit 4,3 Sonnenstunden scheint die Sonne so lange wie an keinem anderen Tag der Vorhersageperiode. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei marginalen 2 Prozent, der Luftdruck hält sich stabil bei 1021 hPa. Allerdings trübt eine Sichtweite von durchschnittlich 29 Kilometern das Bild leicht — möglicherweise lagert feuchte Luft in den Tälern. Der Mittwoch bringt dann eine markante Abkühlung: Hoch- und Tiefstwert fallen auf 7 Grad zusammen, was auf einen trüben, durch Nebel und Hochnebel geprägten Tag hindeutet. Die Sichtweite sinkt auf nur noch 15 Kilometer im Mittel, der Taupunkt liegt bei 6,4 Grad und damit sehr nah an der Lufttemperatur — ein klares Zeichen für dichte Nebelfelder. Der Luftdruck steigt leicht auf 1022 hPa, Regen bleibt mit 1 Prozent Wahrscheinlichkeit kein Thema. Der Wind flaut mit bis zu 6 km/h und Böen von maximal 11 km/h nahezu vollständig ab.

Regenschirm heute, ab Montag reicht eine Jacke

Für den heutigen Sonntag ist ein stabiler Regenschirm Pflicht — bei 15,1 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von 83 Prozent werden Sie ihn brauchen. Die Temperaturen von maximal 10 Grad und die hohe Luftfeuchte von 90 Prozent lassen es trotz Herbst empfindlich kühl wirken, daher empfiehlt sich eine wärmende, wasserdichte Jacke. Ab Montag darf der Schirm zu Hause bleiben, eine wind- und kälteangepasste Herbstjacke reicht dann aus. Für den Dienstag mit bis zu 14 Grad und mehr als vier Sonnenstunden lohnt sich ein Ausflug ins Freie — nutzen Sie das Wetterfenster, denn am Mittwoch macht dichter Nebel bei konstant 7 Grad Ausflüge in der Früh wenig einladend. Autofahrer sollten an diesem Tag besonders vorsichtig fahren: Bei einer mittleren Sichtweite von nur 15 Kilometern können morgendliche Nebelfelder in Tälern und auf Flussniederungen die Sicht lokal erheblich einschränken.


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