Ein Ahauser ist Opfer einer perfiden Betrugsmethode geworden: Unbekannte täuschten ihm über das Internet eine Liebesbeziehung vor und brachten ihn dadurch um mehrere tausend Euro.
Die Betrüger gaben sich als US-amerikanische Frau aus. Über mehrere Monate hinweg bauten sie eine vermeintliche Beziehung auf, verschickten Fotos und emotionale Botschaften. Nachdem sie das Vertrauen des Ahauser gewonnen hatten, forderten die Unbekannten wiederholt Geldüberweisungen. Dafür nannten sie die unterschiedlichsten Gründe – unter anderem behaupteten sie, in Notlagen Hilfe zu benötigen.
Das sogenannte Romance-Scamming ist für die Kriminalpolizei ein bekanntes Phänomen. Die Betrüger gehen dabei systematisch vor: Sie suchen in Online-Partnerbörsen und sozialen Netzwerken nach potenziellen Opfern, initiieren intensiven Kontakt mit Liebesbekundungen und schaffen damit eine emotionale Abhängigkeit. Auf dieser psychologischen Grundlage bitten sie dann um Geld. Die Täter sind erfinderisch, wenn es darum geht, vermeintliche Notlagen zu schildern.
Viele Opfer schöpfen in dieser Phase keinen Verdacht, weil die emotionale Bindung bereits gezielt aufgebaut wurde. Solche Betrügereien erstrecken sich häufig über längere Zeiträume.
Wie Romance-Scammer konkret vorgehen, wie man sie erkennt und was Betroffene tun können, erläutert die Polizei auf ihrer Informationsseite unter polizei-beratung.de.
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