Die aktuelle Dürrekarte des UFZ Helmholtz-Zentrums zeigt eine besorgniserregende Situation: Weite Teile Deutschlands leiden unter anhaltender Trockenheit, wobei der Osten und Süden besonders dramatisch betroffen sind. Extreme Dürre herrscht vor allem in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern.

Besonders alarmierend ist die Lage in Ostdeutschland: Brandenburg, Sachsen-Anhalt und weite Teile Sachsens zeigen auf der UFZ-Dürrekarte die dunkelroten Färbungen, die außergewöhnliche Dürre signalisieren. Auch in Bayern sind große Flächen extrem trocken, ebenso wie Teile Baden-Württembergs und Hessens. Lediglich an den Küsten Schleswig-Holsteins und in Teilen Niedersachsens sowie kleineren Bereichen in Nordrhein-Westfalen zeigt die Karte noch gelbliche Färbungen, die auf moderate Bodenfeuchte hindeuten.
Die Wetterdaten der vergangenen Woche verstärken das Problem: In ganz Deutschland fiel kein einziger Millimeter Niederschlag. Auch für die kommenden drei Tage ist landesweit kein Regen in Sicht. Diese anhaltende Trockenheit bei Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad verschärft die bereits kritische Bodenfeuchtesituation weiter. Selbst wenn in den nächsten Tagen vereinzelt Niederschläge auftreten sollten, würden diese oberflächlichen Regenfälle die tiefen Bodenschichten nicht erreichen und die Dürresituation nur minimal verbessern.
Für die Landwirtschaft bedeutet dies eine existenzielle Bedrohung: Frühjahrssaaten leiden unter Wassermangel, Weideland trocknet aus und die Grundwasserneubildung bleibt weiterhin aus. Auch Wälder stehen unter enormem Stress, was die Waldbrandgefahr erhöht. Wasserversorger in den betroffenen Regionen müssen bereits jetzt mit Engpässen rechnen, wenn sich die Situation nicht schnell entspannt.
Den aktuellen Wetterbericht für Deutschland finden Sie hier.
Dürreberichte nach Bundesland
- Baden-Württemberg: Dürre breitet sich aus – besonders der Süden betroffen
- Bremen: Moderate Bodentrockenheit trotz mildem Aprilwetter – Kein Regen in Sicht
- Dramatische Dürre in Brandenburg: Südosten besonders stark betroffen – 30. April 2026
- Dürre in NRW verschärft sich: Ostwestfalen besonders betroffen – April 2026
- Dürre-Alarm in Ostholstein: Schleswig-Holstein kämpft mit ausgeprägter Trockenheit – 30. April 2026
- Dürrealarm in Rheinland-Pfalz: Nordregion kämpft mit extremer Trockenheit – Stand 30. April 2026
- Extreme Dürre in Brandenburg bedroht Berlin – Bodenfeuchte auf kritischem Tiefstand
- Extreme Dürre in Ostbayern: UFZ-Monitor zeigt dramatische Bodenaustrocknung Ende April 2026
- Extreme Dürre in Sachsen-Anhalt: Süden des Landes besonders betroffen – 30. April 2026
- Extreme Dürrewelle in Osthessen: Kein Regen in Sicht für Ende April 2026
- Hamburg: Mäßige Trockenheit trotz kühler Temperaturen – UFZ-Monitor zeigt gelbe Warnstufe
- Mecklenburg-Vorpommern: Extreme Dürre breitet sich aus – 30. April 2026
- Saarland: Dürre-Hotspots im Norden trotz überwiegend normaler Bodenfeuchte – 30. April 2026
- Sachsen: Dramatische Dürre weitet sich aus – Nur wenige Gebiete noch feucht
- Schwere Dürre in Ost-Niedersachsen – Extreme Trockenheit ohne Regen-Aussichten
- Thüringen: Schwere Dürre breitet sich weiter aus – Extremwerte Ende April 2026