Sachsen: Überwiegend schwere Dürre im Gesamtboden – 13. Juni 2026

Die aktuelle UFZ-Dürrekarte zeigt für Sachsen zum 13. Juni überwiegend schwere Dürre im Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe. Der größte Teil des Bundeslandes ist von der roten Klasse betroffen, die statistisch alle 20 Jahre auftritt. Nur im äußersten Westen und Südwesten sowie vereinzelt im Osten sind orange Bereiche mit moderater Dürre zu erkennen.

Aktuelle Dürrekarte Sachsen (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Sachsen (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Regional zeigt sich ein klares Ost-West-Gefälle: Während die zentralen und östlichen Landesteile durchgehend von schwerer Dürre gekennzeichnet sind, weisen die westlichen Grenzgebiete zu Thüringen noch moderate Dürrebedingungen auf. Besonders betroffen sind die Regionen um Dresden und die östlichen Gebiete der Oberlausitz, wo teilweise dunkelrote Bereiche extremer Dürre erkennbar sind. Das Erzgebirge zeigt ebenfalls überwiegend schwere Dürre.

Die Wetterdaten der vergangenen Woche zeigen mit nur 10 Millimetern Niederschlag eine anhaltende Trockenphase bei Temperaturen bis 26°C. Da der UFZ-Dürremonitor ein 14-Tage-Mittel des Gesamtbodens darstellt, der träge auf kurzfristige Änderungen reagiert, spiegelt die Karte die anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen wider. Für die kommenden drei Tage sind keine Niederschläge prognostiziert, was die Situation nicht entspannen wird.

Die schwere Dürre im Gesamtboden bedeutet für die Landwirtschaft erschwerte Bedingungen, da die Wasserreserven in tieferen Bodenschichten deutlich reduziert sind. Auch die Forstwirtschaft muss mit erhöhtem Trockenstress bei den Bäumen rechnen. Der UFZ-Dürremonitor wird wöchentlich aktualisiert und zeigt die langfristige Bodenfeuchte-Entwicklung.

Den aktuellen Wetterbericht für Sachsen finden Sie hier.

» Zum Wetterbericht für Sachsen