Im Jerichower Land hat die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Fahrerinnen und Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen. Die Kontrollen zeigen ein erhebliches Risiko im regionalen Straßenverkehr.
Den schwersten Fall dokumentierten die Beamten am 23. Juni gegen Mitternacht in Burg. Eine 34-Jährige fuhr auf dem Parkplatz Hinter Sankt Petri mit ihrem Auto in einen Maschendrahtzaun. Sie hatte Gas- und Bremspedal verwechselt. Beim Eintreffen der Polizei stellte sich heraus: Die Frau hatte 2,87 Promille Alkohol im Blut und reagierte positiv auf Amphetamin. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht. Im Krankenhaus wurde ihr Blut entnommen. Noch gravierender: Sie besaß gar keine gültige Fahrerlaubnis. Das Auto selbst war nicht zugelassen und hätte überhaupt nicht am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Während der Fahrt saß der 33-jährige Fahrzeugeigentümer auf dem Beifahrersitz. Gegen die Fahrerin ermittelt die Polizei wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Gegen den Eigentümer wird ermittelt, weil er zugelassen haben soll, dass jemand ohne Fahrerlaubnis sein Auto fährt, und wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Zwei Tage später, am 22. Juni gegen 20.39 Uhr, kontrollierten Beamte in Genthin auf der B 107 eine BMW-Fahrerin. Das Fahrzeug war ihnen in der Magdeburger Straße aufgefallen. Bei der 38-Jährigen stellten die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch fest. Der Atemalkoholtest ergab 2,10 Promille. Zusätzlich deuteten mehrere Anzeichen auf Drogenkonsum hin. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Amphetamin und Methamphetamin. Die Polizei ordnete eine Blutprobenentnahme an, beschlagnahmte ihren Führerschein und untersagte ihr, weiter zu fahren. Gegen sie wird wegen Trunkenheit im Verkehr und des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss ermittelt.
Ein weiterer Fall ereignete sich am 20. Juni gegen 11.37 Uhr in Jerichow. Die Regionalbereichsbeamten Kopp und Kohrt kontrollierten einen 35-Jährigen in der Rosa-Luxemburg-Straße. Dabei kam heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein. Auch der 77-jährige Fahrzeughalter wird in diesem Fall ermittelt, weil er zugelassen hat, dass jemand ohne Fahrerlaubnis sein Auto fährt.
(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)