Polizeikontrollen und ein schwerer Verkehrsunfall haben die vergangenen zwei Tage im Raum Dessau-Roßlau bestimmt. Ein alkoholisierter Lkw-Fahrer wurde auf der A9 mit 1,9 Promille gestoppt, während bei einem Unfall mit einem Lotus ein 44-Jähriger schwer verletzt wurde.
Auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Thurland und Dessau-Süd fiel Verkehrsteilnehmern am Mittwoch ein Sattelzug durch unsichere Fahrweise auf. Die Hinweisgeber und der Lkw-Fahrer konnten auf dem Parkplatz Mosigkauer Heide angetroffen werden. Bei der Kontrolle des 52-jährigen Fahrers stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Am Mittwochabend gegen 20:45 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der A9 in Richtung Berlin auf Höhe der Anschlussstelle Halle/Brehna. Ein 44-jähriger Fahrer eines Pkw Lotus fuhr auf der linken Fahrspur, kam links von der Fahrbahn ab und geriet ins Schleudern. Nach dem Aufprall auf die rechte Doppelleitplanke kollidierte das Fahrzeug mit dem Brückenpfeiler unterhalb der B 100. Das Auto kam schließlich auf dem Zubringer B100/A9 zum Stehen. Der Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 140.000 Euro.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle am Mittwochvormittag auf der B184 zwischen Dessau und Roßlau wurden insgesamt 3.060 Fahrzeuge gemessen. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h stellten die Beamten 77 Verstöße fest. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 147 km/h.