In Hemer hat die Polizei am Montagmorgen einen 27-Jährigen festgenommen, der Kleidung aus einem Altkleidercontainer angezündet haben soll. Eine Autofahrerin beobachtete den Mann kurz vor 6 Uhr an der Ihmerter Straße, wie er Kleidungsstücke aus dem Behälter zog und in Brand setzte. Sie verständigte sofort die Polizei. Eine Streife entdeckte den Verdächtigen und fand in seinem Rucksack Kinderkleidung, die vermutlich aus dem Container stammte. Weil er sich nicht ausweisen konnte und keine Angaben zur Person machte, brachten ihn die Beamten zur Wache.
Dort zeigte sich der Mann uneinsichtig: Er wollte nach der Anzeigenaufnahme nicht gehen. Obwohl ihm die Polizei mehrfach Platzverweise erteilte, lehnte er sich auf. Daraufhin nahmen ihn die Beamten zur Durchsetzung des Verweises und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam und brachten ihn zur Polizeiwache nach Iserlohn.
Am Sonntag gegen 1.40 Uhr kam es am Rande des Schützenfestes in Westig zu einer Auseinandersetzung. Ein 52-jähriger, stark alkoholisierter Mann griff zwei Frauen (26 Jahre aus Unna und 27 Jahre aus Altena) an: Er beleidigte sie und schubste sie. Als die Polizei eintraf und der Mann seinen Ausweis holen sollte, wurde er verbal aggressiv. Er beschimpfte die Beamten, stieß einen Polizisten weg und wehrte sich. Die Beamten überwältigten und fesselten ihn. Danach kamen weitere Beleidigungen und Drohungen. Nach einer Behandlung im Krankenhaus nahmen ihn die Polizisten in Gewahrsam und brachten ihn zur Polizeiwache nach Lüdenscheid. Gegen ihn wird ermittelt wegen Körperverletzung, Beleidigung auf sexueller Grundlage, Widerstand und Bedrohung.
Allerdings erschien der 52-Jährige am Montagmorgen selbst auf der Polizeiwache Iserlohn und erstattete Anzeige: Nach eigenen Angaben hatte er in der Nacht zuvor viel Alkohol getrunken und einen Filmriss. Noch bevor die Polizei ihn in Gewahrsam nahm, sollen vier Unbekannte ihn im Westiger Park angegriffen haben. Sie schlugen ihn zu Boden und traten auf ihn ein.
Ein ähnlicher Überfall ereignete sich in derselben Nacht am Eibenbrink. Ein 29-Jähriger berichtet, dass ihn auf dem Heimweg vom Schützenfest vier Männer angegriffen haben. Auch er wurde zu Boden gebracht und getreten. Eine Zeugin hörte seine Hilferufe. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort, danach kam er ins Krankenhaus.
Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 9099-0 zu melden.
Am Montagmorgen haben Taschendiebe in Geschäften an der Hauptstraße und an der Bahnhofstraße zugeschlagen. Gegen 9.45 Uhr stahlen sie einer 69-jährigen Frau in einem Discounter an der Bahnhofstraße die Geldbörse aus der Handtasche. Etwa 45 Minuten später erwischte es eine 68-Jährige in einem Modegeschäft am Neuen Markt. Sie erinnert sich, dass ihr ein junges Paar sehr nahegekommen war.
Die Polizei warnt erneut vor Taschendieben und empfiehlt, Wertsachen dicht am Körper zu tragen – etwa in Jacken-Innentaschen. Der Einkaufswagen ist der schlechteste Platz für die Geldbörse. Besonders wichtig: Die Geheimzahl darf niemals zusammen mit der Karte aufbewahrt werden. Ansonsten heben Diebe am nächsten Geldautomaten noch Geld ab, bevor die Opfer den Diebstahl überhaupt bemerkt haben.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 2.267 einfachen Körperverletzungen im Märkischen Kreis konnte die Polizei 2025 2.072 aufklären, das sind 91,4 Prozent. Damit steht unser Kreis fast genauso wie das Land, wo 89,2 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 90,2 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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