Anlagebetrug: 84-jähriger Hammer verliert vierstelligen Betrag

(Symbolbild)

Ein 84-jähriger Hammer ist Opfer von Anlagebetrügern geworden. Der Senior war auf einen gefälschten Onlineartikel einer lokalen Tageszeitung hereingefallen, der angeblich über Bankgeschäfte im Zusammenhang mit dem Moderator Markus Lanz berichtete.

Der Kontakt zur betrügerischen Investmentfirma entstand am 23. Juni. Von da an telefonierte der Mann beinahe täglich mit einer Mitarbeiterin des Unternehmens. Sie eröffnete für ihn ein Konto bei einer Partnerbank in der EU und verschickte regelmäßig Prognosen zu möglichen Geldanlagen.

Zunächst überwies der Senior einen geringen dreistelligen Betrag. Das vermeintliche Geschäft schien zu funktionieren: Innerhalb einer Woche hatte sich sein Geld fast verdreifacht. Ermutigt durch diese scheinbaren Gewinne überwies er dann einen vierstelligen Betrag für eine weitere Anlage.

Am 13. Juli forderte der 84-Jährige die Auszahlung seines Geldes. Doch danach war es vorbei: Seine Ansprechpartnerin meldete sich nicht mehr, auch telefonisch war sie nicht zu erreichen. Der Mann erkannte, dass er betrogen worden war.

Die Hammer Polizei nutzt den Fall, um vor ähnlichen Maschen zu warnen. Sie rät Bürgern dringend:

• Überweisen Sie niemals Geld auf Bankverbindungen, die Sie nicht kennen.
• Lassen Sie sich Zeit und vertrauen Sie nicht auf Druck, schnell einen Vertrag abzuschließen.
• Lassen Sie Anlagenangebote von Verbraucherzentralen oder spezialisierten Anwälten – etwa Fachanwälten für Kapitalmarktrecht – überprüfen.
• Seien Sie misstrauisch gegenüber hohen Gewinnversprechungen. Hohe Renditen sind immer mit hohen Risiken verbunden, bis zum kompletten Totalverlust.

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