Arbeiter bedroht Kollegen mit Messer – in Gewahrsam

(Symbolbild)

Ein Streit zwischen zwei Arbeitern auf einer Baustelle in Golm ist in der Nacht zum Freitag eskaliert. Beide Männer nutzen den Rohbau in der Karl-Liebknecht-Straße als Schlafplatz und hatten am Abend Alkohol getrunken.

Im Verlauf des verbalen Streits griff der 38-Jährige zunächst zu einer Schaufel und schlug nach seinem 29-jährigen Kollegen. Dieser wich dem Schlag aus. Dann nahm der 38-Jährige ein Küchenmesser in die Hand und gestikulierte damit drohend vor dem 29-Jährigen, ohne ihn jedoch anzugreifen oder zu verletzen.

Der Bedrohte alarmierte daraufhin die Polizei. Der 38-Jährige verhielt sich auch während der Anzeigenaufnahme weiterhin aggressiv. Ein Alkoholtest ergab bei ihm einen Wert von über 1,2 Promille.

Wegen der Bedrohung wurde gegen den Mann ermittelt. Um weitere Straftaten zu verhindern, kam er in Polizeigewahrsam. Nach seiner Ausnüchterung konnte er den Gewahrsam am Freitagmorgen wieder verlassen.


Gefährliche und schwere Körperverletzungen in Brandenburg: der Vergleich mit dem Bund

Die Kriminalstatistik fasst gefährliche und schwere Körperverletzungen zu einer Gruppe zusammen. Die Polizei zählte 2025 landesweit 3.920 gefährliche und schwere Körperverletzungen, das sind 153 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Brandenburg besser als der Bundesdurchschnitt, wo 185 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird die gefährliche und schwere Körperverletzung nach den §§ 224 und 226 StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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