Auffahrunfall auf A7 sorgt für stundenlange Vollsperrung und massive Verkehrsbehinderungen

Unfallstelle

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 7 bei Hildesheim sind am Mittwochmittag zwei Menschen leicht verletzt worden. Die Vollsperrung der Fahrbahn führte zu massiven Verkehrsbehinderungen, die auch auf die umliegenden Bundesstraßen übergriffen.

Der Unfall ereignete sich gegen 12:00 Uhr auf der A7 Richtung Hannover kurz hinter der Anschlussstelle Drispenstedt. Ein 48-Jähriger aus Hannover war mit seinem Porsche Cayenne Turbo unterwegs, als Beifahrerin saß eine 15-Jährige in dem Fahrzeug. Dem Porsche folgte ein 58-jähriger Kieler mit einem VW Touran.

Als der Porsche-Fahrer wegen zähfließendem Verkehr bremsen musste, fuhr der nachfolgende VW-Fahrer auf. Beide Insassen des Porsche wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst in ein Hannoveraner Krankenhaus gebracht werden. Aus beiden Fahrzeugen liefen Betriebsstoffe aus, sie waren nicht mehr fahrbereit.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A7 ab der Anschlussstelle Drispenstedt in Richtung Hannover bis 13:45 Uhr voll gesperrt werden. Die Sperrung führte nicht nur auf der Autobahn selbst, sondern auch auf den Bundesstraßen 6 und 494 zu massiven Verkehrsstörungen.

Die Einsatzkräfte hatten erhebliche Probleme, zur Unfallstelle zu gelangen. Eine Funkstreifenwagenbesatzung musste ihr Fahrzeug bereits an der Anschlussstelle Drispenstedt abstellen und den etwa einen Kilometer entfernten Unfallort zu Fuß erreichen. Grund waren die dichten Fahrzeugkolonnen im Stau, die keine Rettungsgasse bildeten. Zusätzlich weigerten sich einige Autofahrer, der Ableitung an der Anschlussstelle zu folgen und umfuhren die Absperrung. Dies führte zu weiteren Verzögerungen bei den Rettungs- und Bergungsarbeiten.

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