In der Nacht zum Sonntag ist es während einer Halloween-Party mit etwa 300 Gästen in einem Lokal im Göttinger Stadtteil Geismar zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Zwei junge Männer wurden leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Die Polizei nahm zwei mutmaßlich Tatbeteiligte vorläufig fest.
Zeugen hatten kurz zuvor über Notruf gemeldet, dass es bei der Feier in der Gaststätte an der Bertha-von-Suttner-Straße zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten kommen würde. Sie berichteten von mitgeführten Messern und mutmaßlichen Schussgeräuschen. Mehrere Einsatzwagen der Polizei fuhren daraufhin sofort zum Veranstaltungsort und stellten Sicherheit her. Die Polizistinnen und Polizisten gingen unter besonderer Berücksichtigung ihrer Eigensicherung vor und trugen entsprechende Schutzausrüstung sowie Bewaffnung.
Nach bisherigem Ermittlungsstand waren mehrere Gäste an der Auseinandersetzung beteiligt. Im Zuge des Konflikts wurden zwei Heranwachsende und eine weitere Person mit einem unbekannten spitzen Gegenstand leicht verletzt.
Die Polizistinnen und Polizisten konnten zwei mutmaßlich Tatbeteiligte in der Nähe in einem Fahrzeug sitzend antreffen und vorläufig festnehmen. Beide Männer wurden zur Dienststelle gebracht und nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen. Der genaue Ablauf der Auseinandersetzung ist noch unklar.
Ein Zeuge hatte zunächst den Verdacht geäußert, dass möglicherweise geschossen wurde und jemand dabei verletzt worden sei. Dies bestätigte sich bei der polizeilichen Aufnahme des Sachverhalts vor Ort nicht.
Die Polizei bittet Gäste und sonstige Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.
Bereits ab dem frühen Abend kam es im Göttinger Stadtgebiet vermehrt zum Abfeuern von teils nicht zugelassener Pyrotechnik. Die Polizei zeigte auch in diesem Jahr an Halloween verstärkte Präsenz, darunter im Stadtteil Grone. Im Laufe des Abends und der Nacht ergriffen die Einsatzkräfte diverse Maßnahmen wie Identitätsfeststellungen, Durchsuchungen, Platzverweise und Gefährderansprachen. Zudem leiteten sie mehrere Strafverfahren nach dem Sprengstoffgesetz ein.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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