Ausschreitungen beim Karlsruher SC gegen Darmstadt 98: Fünf Festnahmen am Hauptbahnhof

(Symbolbild)

Am Sonntag, 18. Oktober, kam es am Karlsruher Hauptbahnhof zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Fußballfans und Bundespolizisten. Anlass war das Spiel der 2. Fußballbundesliga zwischen dem Karlsruher SC und dem SV Darmstadt 98 im BBBank Wildpark. Die Bundespolizei war mit starken Kräften präsent, nachdem es bei einem früheren Aufeinandertreffen der beiden Vereine im Mai 2026 bereits zu gewalttätigen Ausschreitungen am Hauptbahnhof gekommen war.

Bereits während der Anreise sollen mehrere vermummte Fans des SV Darmstadt 98 am Heidelberger Hauptbahnhof Kameras in Zügen abgeklebt haben. Auf der Fahrt nach Karlsruhe vermummten sich den Angaben zufolge viele der etwa 400 angereisten Darmstadt-Fans. Bei einem begleiteten Fußmarsch zum Südausgang des Hauptbahnhofs erkannten Beamte einen Mann wieder, der bei der vorherigen Spielbegegnung strafrechtlich aufgefallen war. Polizisten versuchten, ihn zur Identitätsfeststellung festzunehmen.

Die Festnahme schlug fehl. Der Verdächtigte und mehrere andere Fans begaben sich daraufhin zum Bahnsteig 9/10, wo die Polizisten ihn erneut ergreifen wollten. An dieser Stelle griffen Dutzende gewalttätiger Fans ein. Sie rissen den Mann den Einsatzkräften aus den Händen und warfen Flaschen. Auch traten und schlugen sie auf die Bundespolizisten ein. Insgesamt waren bei diesen Auseinandersetzungen mehrere Polizistinnen und Polizisten Angriffen ausgesetzt.

Die Bundespolizei nahm fünf Männer fest und brachte sie zum Revier. Ihnen wird Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte vorgeworfen. Einer der Verdächtigen verletzte sich bei den Kämpfen, weigerte sich aber, in ein Krankenhaus gebracht zu werden. Nach polizeilichen Maßnahmen und einer richterlich angeordneten Gewahrsamsfrist wurden alle noch am selben Tag entlassen.

Die Beamten stellten die Identitäten von über 300 beteiligten Fans aus Darmstadt fest. Sie sicherten zudem Schutz- und Kampfutensilien, Pyrotechnik und Betäubungsmittel in größerem Umfang. Die Ermittlungen zu den Übergriffen auf die Polizeikräfte laufen noch.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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