Berauschte Autofahrer und Radfahrer: Bonner Polizei zieht mehrere aus dem Verkehr

(Symbolbild)

In der Nacht auf Samstag (17.10.2026) fuhr ein 31-Jähriger gegen 00:10 Uhr entgegen der Einbahnstraße in den Kreuzungsbereich der Baumschulallee in Bonns Weststadt. Er stieß mit dem Wagen einer 20-Jährigen zusammen. Drei Personen in ihrem Auto wurden verletzt, es entstand hoher Sachschaden. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 31-Jährige, der sich noch in seiner Probezeit befindet, getrunken hatte. Ein Alkoholtest ergab rund 0,8 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe abgenommen.

Etwa um 06:30 Uhr stürzte eine 19-jährige Fahrradfahrerin am John-J.-McCloy-Ufer in Bonn-Rüngsdorf ohne Fremdeinwirkung und zog sich eine Kopfverletzung zu. Der Alkoholtest zeigte etwa 1,9 Promille. Sie kam zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus, wo ihr eine Blutprobe abgenommen wurde.

Am Samstagabend kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung der Wache Bad-Godesberg auf der Godesberger Allee einen 40-jährigen Autofahrer. Er fuhr Schlangenlinien, unterschritt deutlich die Richtgeschwindigkeit und bediente nebenbei elektronische Geräte. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab etwa 1,5 Promille. Auch ihm wurde eine Blutprobe abgenommen.

Nach einem positiven Alkoholtest in Bonn-Vilich musste am Samstagabend auch eine 88-jährige Autofahrerin eine Blutprobe abgeben. Die Polizei fand sie auf der Sankt Augustiner Straße in ihrem stark beschädigten Fahrzeug. Sie konnte keine logischen Angaben über die Entstehung des augenscheinlich frischen Unfallschadens machen und machte einen alkoholisierten Eindruck. Ein freiwilliger Alkoholtest zeigte ein positives Ergebnis.

Ein Rotlichtverstoß zog gegen 21:10 Uhr in der Bonner Nordstadt die Aufmerksamkeit einer Streifenwagenbesatzung der City-Wache auf einen 45-jährigen Fahrer. Ein Drogentest zeigte Cannabis-Konsum an, worauf ihm eine Blutprobe abgenommen wurde.

Auch ein 32-jähriger Autofahrer musste am Abend eine Blutprobe abgeben. Er war gegen 22:30 Uhr am Johanneskreuz in Bonn-Castell unterwegs und fiel durch auffällige Fahrweise auf. Das Alkoholtestgerät zeigte etwa 1,4 Promille an.

In der Nacht auf Sonntag (18.10.2026) alarmierte ein aufmerksamer Zeuge gegen 01:00 Uhr die Bonner Polizei zum Finkenweg nach Bonn-Holzlar. Ein betrunkener Mann hatte sich nach Angaben des Anrufers ins Auto gesetzt und sei damit gefahren. Bei seiner Rückkehr wurde der Mann kontrolliert; er bestritt, das Fahrzeug geführt zu haben. Dem augenscheinlich alkoholisierten 21-Jährigen wurde zur Beweissicherung eine Blutprobe abgenommen.

Glimpflich verlief der Unfall eines alkoholisierten 29-Jährigen am Sonntagmorgen gegen 03:20 Uhr auf der Hauptstraße in Alfter-Volmershoven. Er prallte gegen einen Laternenmast. Sein Wagen war danach nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Mann wurde nur leicht verletzt. Nach einem positiven Alkoholtest mit etwa 1,3 Promille wurde ihm eine Blutprobe abgenommen.

Gegen 04:40 Uhr kontrollierten Polizeibeamte auf der Max-Planck-Straße in Bonn-Pennenfeld einen 17-jährigen E-Scooter-Fahrer. Er war ihnen wegen auffälliger Fahrweise aufgefallen. Ein Drogentest zeigte Kokain-Konsum an, ein Alkoholtest zeigte etwa 1,2 Promille. Nach einer Blutprobe wurde der Jugendliche seinen Erziehungsberechtigten übergeben.

Ein 30-Jähriger verursachte gegen 05:00 Uhr am Sonntagmorgen auf der Burgstraße in Wachtberg-Villip einen Polizeieinsatz. Er hatte sein Auto wegen eines Reifenschadens am Fahrbahnrand geparkt, einen Abschlepper gerufen und war daraufhin hinter dem Steuer eingeschlafen. Mit Mühe konnte die desorientiert wirkende Person aufgeweckt werden. Ein Alkoholtest zeigte etwa 1,8 Promille. Auf der Wache Bad Godesberg wurde ihm eine Blutprobe abgenommen. Dort bedrängete er die eingesetzten Beamten durch aggressives Verhalten.

Nach den zahlreichen Verstößen des vergangenen Wochenendes im Zusammenhang mit Alkohol und Drogen am Steuer appelliert die Bonner Polizei: Selbst geringer Alkohol- oder Drogenkonsum kann die Wahrnehmungs- und Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und verheerende Folgen für alle Verkehrsteilnehmer haben. Deshalb sollte beim Konsum von Alkohol oder Drogen kein Fahrzeug mehr geführt werden. Das vergangene Wochenende zeigt, dass die Bonner Polizei konsequent berauschte Fahrer aus dem Verkehr zieht.

In Nordrhein-Westfalen starben 2025 insgesamt 44 Menschen bei Verkehrsunfällen, bei denen Alkohol oder berauschende Mittel die Hauptunfallursache waren.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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