Die Autobahn GmbH reagiert auf die Niedrigwasserkrise in Deutschland und verschiebt geplante Baumaßnahmen. Damit sollen die Auswirkungen der Wassermangel-Situation auf den Verkehr so weit wie möglich reduziert werden.
Der Konzern fährt dabei eine klare Strategie: Arbeiten, die zu zusätzlichen bau- oder betriebsbedingten Verkehrseinschränkungen führen würden, werden auf das unbedingt erforderliche Maß begrenzt. Überall dort, wo es die Verkehrssicherheit und der Zustand der Infrastruktur zulassen, werden Maßnahmen zeitlich verschoben, angepasst oder neu koordiniert.
Ziel dieser Koordination ist es, zusätzliche Beeinträchtigungen zu vermeiden und die Leistungsfähigkeit des Autobahnnetzes in der gegenwärtigen Situation optimal zu nutzen. Der Sprecher der Autobahn GmbH betont: „Man unternehme alles, um die Auswirkungen der Niedrigwasserkrise auf den Verkehr so weit wie möglich abzufedern.“
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hatte diese Maßnahme bereits angekündigt und signalisiert, dass Baustellen aufgeschoben würden, die derzeit nicht zwingend notwendig sind. Mit diesem Schritt soll die Handlungsfähigkeit des Verkehrsnetzes während der anhaltenden Wassermangel-Situation gewährleistet bleiben.
Autor: dts Nachrichtenagentur