Autobahnpolizei intensiviert Geschwindigkeitskontrollen auf der A 7 – 3.000 Verstöße pro Woche

(Symbolbild)

Die Autobahnpolizei Göttingen kontrolliert die Geschwindigkeitsüberwachung auf der A 7 zwischen Göttingen und der hessischen Landesgrenze intensiv. Dabei setzt sie regelmäßig mobile Enforcement-Trailer, auch „Alice“ genannt, an verschiedenen Standorten ein – etwa am Laubacher Berg in Hann. Münden und im Autobahndreieck Drammetal. Die Messungen erfolgen in enger Kooperation mit dem Landkreis Göttingen und der Stadt Göttingen.

„Viele Verkehrsteilnehmende gehen davon aus, dass der Landkreis diese Messungen in Eigenregie durchführt. Das ist aber nicht korrekt“, erklärt Polizeihauptkommissar Andreas Teune von der Autobahnpolizei Göttingen. Die Autobahn GmbH des Bundes, die für den Betrieb der Autobahnen zuständig ist, gestattet Kommunen und Landkreisen grundsätzlich nicht, die Autobahn zu eigenen Geschwindigkeitsmessungen zu betreten. Diese Aufgabe liegt allein in der Verantwortung der Autobahnpolizeien.

Die Autobahnpolizei Göttingen wählt die Messstellen nach aktuellen Erkenntnissen aus, insbesondere basierend auf Unfallstatistiken. Mehrere geschulte Beamtinnen und Beamte der Autobahnpolizei führen die Messungen durch und sind für Auf- und Abbau der Technik zuständig. Die Messbeamten des Landkreises und der Stadt stellen die Messtechnik bereit und kümmern sich um die Energieversorgung. Die Auswertung erfolgt dann durch die Bußgeldstellen.

Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen orientieren sich am Unfallgeschehen auf einem Streckenabschnitt. Nässe, eingeschränkte Sichtachsen durch die Topografie, Steigungen und Gefälle spielen dabei eine Rolle. Ohne Kontrollen bleiben solche Beschränkungen häufig wirkungslos – dabei zählt Geschwindigkeitsübertretung zu den häufigsten Unfallursachen.

Die Bilanz der Messungen ist beeindruckend: Pro Woche Einsatz werden regelmäßig etwa 3.000 Geschwindigkeitsübertretungen registriert. Ein großer Anteil entfällt auf Fahrzeuge des gewerblichen Güterkraftverkehrs. Der Spitzenreiter bei den schweren Nutzfahrzeugen fuhr 126 Km/h, obwohl nur 80 Km/h erlaubt waren. Bei Pkw erreichten die Höchstgeschwindigkeiten 200 Km/h und mehr, während maximal 100 Km/h gestattet waren.

Im ersten Halbjahr 2026 wurden auf diese Weise bereits 16.175 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. In 655 Fällen drohen Fahrverbote.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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