Autodiebstahl in Rostock: 21-Jähriger gesteht – Polizei findet Waffe und Sprengstoff

Nach einem Hinweis auf einen mutmaßlichen Autodiebstahl in Rostock-Schmarl hat die Kriminalpolizei Ermittlungen gegen einen 21-jährigen Deutschen aufgenommen. Der Mann gestand, ein Fahrzeug aufgebrochen zu haben, und räumte mehrere weitere Straftaten ein.

Eine Zeugin meldete der Polizei am frühen Montagmorgen, dass sie beobachtet hatte, wie ein Mann versuchte, ein Auto zu entwenden. Als die Beamten gegen 00:45 Uhr am Stephan-Jantzen-Ring eintrafen, war der Verdächtige nicht mehr vor Ort. Mit Hilfe der Zeugin konnten die Polizisten das betroffene Fahrzeug jedoch lokalisieren. An dem Auto waren deutliche Aufbruchspuren zu sehen. Unter dem Wagen lag ein Baseballschläger, den die Einsatzkräfte sicherstellten.

In unmittelbarer Nähe fanden die Beamten ein zweites, unverschlossenes Fahrzeug, das offenbar mit dem Fall zusammenhängt. Im Inneren befanden sich mehrere Werkzeuge, die zur gewaltsamen Öffnung von Fahrzeugen geeignet sind, sowie eine Schreckschusswaffe und Cannabis-Utensilien. Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Die weiteren Ermittlungen zeigten, dass das zweite Fahrzeug auf ein Unternehmen zugelassen ist. Kein berechtigter Nutzer gab an, das Auto bewegt zu haben. Es stellte sich heraus, dass der Fahrzeugschlüssel gestohlen worden war.

Polizeibeamte suchten den 21-Jährigen an seiner Wohnanschrift auf und konfrontierten ihn mit den Vorwürfen. Der Mann gestand daraufhin, den beschädigten Pkw aufgebrochen zu haben. Zudem räumte er ein, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein und das Fahrzeug unter Alkoholeinfluss gefahren zu haben. Den Baseballschläger identifizierte er als seinen.

Am Tatort sichersten die Beamten außerdem diverse pyrotechnische Erzeugnisse, die dem Tatverdächtigen zugeordnet werden konnten. Deshalb fertigte die Polizei eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Die Polizei leitete Strafverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls mit Waffen, des unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeuges, der Trunkenheit im Verkehr und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Zur Beweissicherung ordnete die Polizei eine Blutprobenentnahme an. Der Kriminaldauerdienst war zur Spurensicherung am Tatort im Einsatz.

(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)

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