Bad Klosterlausnitz: Ein Haftbefehl nach mutmaßlicher Vergewaltigung vollstreckt

(Symbolbild)

Nach einer mutmaßlichen Sexualstraftat in Bad Klosterlausnitz hat die Staatsanwaltschaft Gera gegen vier Männer Ermittlungen eingeleitet. Ein 29-jähriger Syrer sitzt bereits in Untersuchungshaft, nach einem 30-jährigen Iraker wird noch gefahndet.

Der Vorfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen, 26. Mai, kurz nach 2 Uhr. Eine 22-jährige Frau wurde teilweise unbekleidet aufgefunden. Eine Zeugin teilte der Polizei bereits zu Beginn des Einsatzes mit, dass es zu einer mutmaßlichen Sexualstraftat zum Nachteil der jungen Frau gekommen sei.

Die Ermittlungen vor Ort gestalteten sich äußerst schwierig, unter anderem wegen der Anwesenheit vieler Personen. Die Polizei führte umfangreiche Ermittlungs- und Spurensicherungsmaßnahmen durch. Nach allem, was die Ermittler bisher wissen, soll es durch zwei männliche Personen zu der Sexualstraftat gekommen sein.

Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt gegen vier männliche Tatverdächtige: einen 30-Jährigen und zwei 29-Jährige aus dem Irak sowie einen 29-Jährigen aus Syrien. Gegen zwei der irakischen Tatverdächtigen – den einen 29-Jährigen und den 26-Jährigen – konnte der dringende Tatverdacht nicht aufrechterhalten werden. Ihre vorläufige Festnahme wurde jeweils aufgehoben.

Gegen den 29-jährigen syrischen Tatverdächtigen erließ das Amtsgericht Gera auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl. Er wurde am Montag, 27. Mai, dem Haftrichter vorgeführt und der Haftbefehl wurde vollstreckt. Auch gegen den vierten Tatverdächtigen, den 30-jährigen Iraker, wurde Haftbefehl erlassen. Nach ihm fahndet die Polizei noch.

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