An einem Bahnübergang im Erfurter Ortsteil Stotternheim hat ein Autofahrer am Sonntagnachmittag ein rotes Andreaskreuz ignoriert. Das blinkende Rotlicht ist ein unmissverständliches Zeichen dafür, dass der Übergang in Kürze von einem Zug befahren wird. Der 42-Jährige missachtete das signalbedingte Haltegebot dennoch und fuhr über die Gleise.
Eine Streife der Bundespolizei stoppte den Deutschen anschließend und sprach mit ihm über die Gefahren seines Verkehrsverhaltens. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Falls dieses rechtskräftig wird, muss der Mann mit erheblichen Konsequenzen rechnen: Ein Bußgeld von mindestens 240 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein einmonatiges Fahrverbot sind die Folgen.
Die Bundespolizei weist darauf hin, dass Züge selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten lange Bremswege haben und nicht ausweichen können. Wo Straßen- und Zugverkehr sich kreuzen, ist besondere Vorsicht geboten. Verkehrszeichen und Verbote an Bahnübergängen sind zwingend zu beachten – auch wenn es mal eilig ist.
» Weitere Polizeimeldungen aus Thüringen