Bei großangelegten Geschwindigkeitskontrollen im Märkischen Kreis haben Polizisten am Donnerstag, 21. Mai 2026, insgesamt 77 Verkehrsverstöße festgestellt. Besonders drastisch: Ein Autofahrer raste mit 111 km/h durch eine 70er-Zone und muss nun mit einem Fahrverbot rechnen.
Die Beamten führten die Kontrollen Bei den Aktion „Netzwerk Geschwindigkeit“ an vier verschiedenen Messstellen durch. Insgesamt passierten 1.166 Fahrzeuge die Kontrollpunkte. Die Bilanz: 64 Verwarngelder und 13 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.
Den Auftakt bildete zwischen 7 und 9 Uhr eine Messung auf der Langenholthauser Straße in Balve-Garbeck. Von 120 kontrollierten Fahrzeugen waren sechs zu schnell unterwegs, ein Fahrer erhielt eine Anzeige. Der Höchstwert lag bei einem Pkw mit MK-Kennzeichen, der außerhalb geschlossener Ortschaft mit 111 km/h statt der erlaubten 70 km/h gemessen wurde.
Zwischen 9.20 und 11.20 Uhr verlagerten die Polizisten ihre Messstelle nach Balve-Volkringhausen auf die Mendener Straße. Hier kontrollierten sie 425 Fahrzeuge. Neben fünf Verwarngeldern leiteten sie zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Ein Autofahrer mit MK-Kennzeichen raste mit 86 km/h durch die geschlossene Ortschaft, wo nur 50 km/h erlaubt waren. Er muss mit einem Fahrverbot rechnen.
Am Nachmittag folgte eine Kontrolle in Neuenrade-Bieringsen. Von 14.35 bis 16.55 Uhr passierten 355 Fahrzeuge die Messstelle außerhalb geschlossener Ortschaft. Die Bilanz: sechs Verwarngelder und vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Die höchste Geschwindigkeit betrug 98 km/h bei erlaubten 70 km/h, gemessen bei einem Pkw mit MK-Kennzeichen.
Den Abschluss bildete eine Messung auf der Berliner Straße in Menden zwischen 17.35 Uhr und 20.10 Uhr. Innerhalb der dortigen 30er-Zone registrierten die Beamten bei 266 Fahrzeugen eine besonders hohe Verstoßquote. 47 Fahrer lagen im Verwarngeldbereich, sechs weitere erhalten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Der Höchstwert lag bei 57 km/h, gemessen bei einem Pkw mit MK-Kennzeichen.