Bei einem mehrstündigen Polizeieinsatz in Friedrichshain wurden am Nachmittag des 14. Oktober zwei Bauarbeiter durch Angriffe verletzt. Gegen 14 Uhr rückte die Polizei zu einem Baustellengelände an einem Mehrfamilienhaus in der Gürtelstraße aus, nachdem dort körperliche Übergriffe gemeldet worden waren.
Vor Ort trafen die Polizisten den Geschäftsführer der Baufirma, zwei seiner Mitarbeiter sowie zwei Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstes an. Diese berichteten, dass sie bei ihren Arbeiten mehrfach angegriffen worden waren. Zudem sollen sie mit Urin übergossen worden sein. Unbekannte warfen auch Glasflaschen. Eine Flasche traf einen der beiden Arbeiter am Kopf; der andere erlitt Schnittverletzungen im Gesicht durch zersplitterte Glassplitter. Rettungskräfte versorgten beide vor Ort.
Parallel zu den Angriffen solidarisierten sich Teilnehmende einer Mahnwache auf der gegenüberliegenden Straßenseite zunehmend mit den Angreifern. Zeitweise waren knapp 70 Personen vor Ort, von denen einige sich vermummten und unter Protestäußerungen die Fahrbahn betraten. Durch die schrittweise angeforderte Unterstützung gelang es der Polizei, die Situation zu beruhigen.
Um weitere Eskalationen zu verhindern und die Sicherheit der Arbeiter zu garantieren, ordnete die polizeiliche Einsatzleitung nach dem mutmaßlichen Flaschenangriff einen sofortigen Baustopp an. Zudem sperrte die Polizei das Objekt großräumig ab, um potenziellen Tatverdächtigen die Flucht zu erschweren.
Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernahm die Ermittlungen. Es wird gegen Unbekannte wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und weiterer Straftaten ermittelt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus einsatz und Feuerwehreinsatz Berlin
Auch aus Berlin:
Mehr Polizeimeldungen: