Die Bundespolizeidirektion München hat zwischen September 2024 und Juli 2026 bei Grenzkontrollen an den bayerischen Landgrenzen massive Zahlen unerlaubter Einreiseversuche registriert. Insgesamt wurden 21.647 unerlaubte Einreisen festgestellt, davon 16.871 an der österreichischen und 4.776 an der tschechischen Grenze.
Von diesen Personen wurden 14.029 unmittelbar an der Grenze oder im Zusammenhang mit illegalem Grenzübertritt zurückgewiesen oder zurückgeschoben — 12.742 an der Grenze zu Österreich und 1.287 an der zu Tschechien.
Bei den Kontrollen stellte die Bundespolizei 781 Personen fest, die eine Wiedereinreisesperre für Deutschland hatten und daher nicht einreisen durften. 690 dieser Fälle betrafen die österreichische Grenze, 91 die tschechische. Insgesamt wurden 1.068 Schleuser vorläufig festgenommen — 987 an der österreichischen und 81 an der tschechischen Grenze.
Ein weiteres Ergebnis der Grenzkontrollen: Die Bundespolizei vollstreckte 4.776 offene Haftbefehle, die während der Grenzabfertigung entdeckt wurden (3.823 an der österreichischen, 953 an der tschechischen Grenze). Darüber hinaus wurden 404 Personen aus dem links-, rechts- und ausländerextremistischen sowie dem islamistischen Spektrum registriert (316 beziehungsweise 88 pro Grenze).
Seit dem 8. Mai 2025 wurden speziell an den Landgrenzen 13.274 unerlaubte Einreisen erfasst — 10.156 an Österreich, 3.118 an Tschechien. In dieser Phase wurden 9.100 Personen zurückgewiesen oder zurückgeschoben. Nach dem Asylgesetz (§ 18 Absatz 2) wurden 576 Personen abgelehnt, davon 558 an der österreichischen Grenze. 44 Personen aus sogenannten vulnerablen Gruppen — also besonders schutzbedürftigen Personen wie Kindern oder Schwangeren — wurden festgestellt, davon 43 an der österreichischen Grenze.
Die Zahlen zeigen zudem: 472 Personen mit Wiedereinreisesperren wurden gestoppt (407 beziehungsweise 65), 656 Schleuser wurden festgenommen (608 beziehungsweise 48), und 3.256 offene Haftbefehle wurden vollstreckt (2.597 beziehungsweise 659). 312 Treffer aus dem politisch-motivierten Kriminalitätsspektrum wurden registriert (243 beziehungsweise 69).
Die Bundesregierung führt diese vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen seit 16. September 2024 durch — zunächst an den Grenzen zu Österreich, Tschechien, Polen und der Schweiz, seit September 2024 auch an den Grenzen zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark. Grund sind der Schutz der inneren Sicherheit und die Reduzierung irregulärer Sekundärmigration.
Nach Angaben der Bundespolizei handelt es sich bei den veröffentlichten Daten um Zahlen der Polizeilichen Eingangsstatistik bis einschließlich Juni 2026. Die Daten für Juli 2026 basieren auf einem Sondermeldedienst und können sich durch Nacherfassungen noch geringfügig ändern.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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