Bedrohung mit Schusswaffe in Regionalbahn: Bundespolizei durchsucht Wohnung in München

(Symbolbild)

Nach einer Bedrohung mit einer Schusswaffe in einer Regionalbahn am Leipziger Hauptbahnhof hat die Bundespolizei den Tatverdächtigen identifiziert und seine Wohnung in München durchsucht. Bei der Aktion stellten die Einsatzkräfte eine Gasdruckwaffe und weitere verbotene Gegenstände sicher.

Der Vorfall ereignete sich am Montagvormittag, dem 21. Juli 2026, in einer zur Abfahrt stehenden Regionalbahn. Ein 28-jähriger griechischer Staatsangehöriger und ein 37-jähriger deutscher Reisender gerieten im Bereich des Bahnhofs zunächst in einen Streit. Im Verlauf der verbalen Auseinandersetzung bedrohte der 28-Jährige seinen Kontrahenten mit einer Schusswaffe, indem er ihm die Waffe auf die Schläfe aufsetzte.

Unmittelbar nach der Tat verließ der Tatverdächtige die Bahn und flüchtete. Die Leipziger Bundespolizei leitete daraufhin sofort Fahndungsmaßnahmen und umfangreiche Ermittlungen ein. Die Beamten warfen dem Mann die Störung des öffentlichen Friedens und Bedrohung vor. Durch die Auswertung von Videoaufzeichnungen gelang es den Einsatzkräften, eine detaillierte Personenbeschreibung zu erstellen. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung blieb zunächst erfolglos.

Im weiteren Ermittlungsverlauf identifizierten die Beamten den Tatverdächtigen und stellten seinen Wohnsitz fest. Nach intensiver Vorbereitung führten die Leipziger Bundespolizei und die Staatsanwaltschaft Leipzig gemeinsam mit Spezialkräften der Bundespolizei die Durchsuchung durch, die am heutigen Tag in der Münchner Wohnung vollstreckt wurde.

Bei der Durchsuchung trafen die Einsatzkräfte den 28-Jährigen in seiner Wohnung an. Sie stellten eine Gasdruckwaffe sicher, die als Tatwaffe in Frage kommt. Darüber hinaus fanden die Beamten weitere verbotene Gegenstände wie zahlreiche Messer. Die Ermittlungen wegen Bedrohung und möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz werden fortgesetzt.

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